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Beratung und Pflege von pflegenden Angehörigen

Neuer Service für pflegende Angehörige

 

Januar 2010
Wenn ein Mensch krank wird und im Krankenhaus behandelt werden muss, dann kommt auf die Angehörigen eine völlig neue Situation zu. Schnell stellen sie sich die Frage, wie geht es nach dem Krankenhausaufenthalt weiter.  

Unterstützung und Anerkennung für ihre Aufgabe der häuslichen Pflege erhalten sie im Krankenhaus bisher sehr wenig. Dort  kümmern sich alle verständlicherweise in erster Linie um den Patienten. Die Angehörigen übernehmen aber nach der Entlassung des Patienten zu einem großen Teil die Pflege zu Hause und sind auch trotz Einsatz eines ambulanten Pflegedienstes immer noch sehr beansprucht. Besonders mit zunehmendem Alter sind sie oft überfordert und auch gesundheitlich nicht immer in der Lage, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Trotzdem wollen sie die häusliche Pflege aufrechterhalten, so lange es geht.

Durch eine Neuregelung in der Pflegereform wurde jetzt ein Anspruch auf individuelle und umfassende Pflegeberatung eingeführt. Das Projekt wird von den Krankenkassen finanziell mitgetragen.

Im Januas 2009 war der Start des Projektes „Beratung und Schulung von pflegenden Angehörigen" in den Kliniken Maria Hilf. Es wurde von der Pflegedirektion initiiert, um betroffenen Angehörigen die Möglichkeit von kostenloser Unterstützung und Beratung zu bieten. Ziel ist, die Angehörigen bereits im Krankenhaus auf die Bewältigung von pflegerischen Problemen zuhause vorzubereiten.

Was beinhaltet diese Beratung?

Eine speziell geschulte Pflegeexpertin berät und schult die Angehörigen in der Bewältigung der künftigen Aufgaben und Tätigkeiten der häuslichen Pflege. Praktische Tipps zur Pflege werden vermittelt und geübt. Dadurch werden Ängste und Unsicherheiten genommen.

Das Projekt „Familiäre Pflege unter den Bedingungen der G-DRG`s" neue Herausforderungen im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege

wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitet und durch die AOK finanziell unterstützt. Dazu wurde eine Kooperationsvereinbarung mit den Kliniken Maria Hilf geschlossen.

Weitere Informationen und Anmeldungen bei:

Sigrid Foerat, Tel: 02161/892-2371
sigrid.foerat@mariahilf.de

 

Flyer zum Download (PDF 3mb)