am 21. August -22. August an der Theatergalerie
Wird das Laster zur Last !
Diabetes und seine Komplikationen
Gesundheitsvorsorge mit dem "arteriomobil"
Die Klinik für Angiologie und Diabetologie (Innere Medizin, Gefäßmedizin) der Kliniken Maria Hilf GmbH präsentiert in der Fußgängerzone, Eingang Theatergalerie am Freitag 21.08. und Samstag 22. 08.2009 im Rahmen eines Aktionstages zur Gesundheitsprävention auch das „arteriomobil".
Mit dabei ist die bundesweite Diabetes-Aufklärungskampagne "Gesünder unter 7". Die Besucher sind eingeladen, an der Theatergalerie am Freitag ab 14 Uhr an einem Diabetes-Risikocheck teilzunehmen. Anhand eines Fragebogens kann das individuelle Risiko ermittelt werden. Auch am Samstag werden die Aktionen ab 10:00 Uhr angeboten.
Dazu werden einige Fragen zu Alter, Diabetes in der Verwandtschaft und körperlicher Aktivität gestellt. Darüber hinaus werden die Blutdruck- und Blutzuckerwerte sowie der Taillenumfang gemessen. Bei Menschen mit Diabetes wird zusätzlich der Langzeitblut-zuckerwert gemessen. Er ist eine wichtige Kenngröße für die Blutzuckereinstellung und sollte unter 7 Prozent liegen, um Folgeerkrankungen des Diabetes zu vermeiden. Die Ergebnisse des Diabetes-Risikochecks werden direkt von Ärzten und Diabetesberatern ausgewertet. Für alle liegt Informationsmaterial bereit.
Darüber hinaus werden Aktionen zu Gefäßerkrankungen, die häufigste Komplikation bei Diabetes präsentiert:
Schmerzen in den Beinen beim Gehen sind keine Alterserscheinung. Häufig steckt eine ernsthafte Krankheit dahinter: Die Schaufensterkrankheit, so benannt, weil die Betroffenen vor den Schaufenstern von Geschäften Pausen einlegen, um ihre Beschwerden zu verbergen.
Schaufensterkrankheit - Das unterschätzte Volksleiden
Verursacht werden die Schmerzen beim Gehen durch Arteriosklerose in den zuführenden Gefäßen der Gliedmaßen. Daher sprechen die Ärzte von peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK). Sie verläuft in vier Stadien. Das Stadium zwei entspricht der Schaufensterkrankheit. Die Heimtücke der Erkrankung steckt darin, dass die Gefäße bereits zur Hälfte verschlossen sind, bevor Betroffene etwas bemerken.
Mehr als 4,5 Millionen Bundesbürger sind von dieser Erkrankung betroffen und dennoch findet die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in den Beinen zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit. Nur jeder Dritte hat jedoch Beschwerden. Unbehandelt drohen den Patienten schwerwiegende Komplikationen. 35.000 Beinamputationen gehen jährlich auf die pAVK zurück. "Die Lebenserwartung von pAVK-Patienten ist um zehn Jahre gemindert, meist sterben sie an einem Herzinfarkt. Umso wichtiger ist es, dass die Gefäßverengung frühzeitig erkannt wird. Hier sind Arzt und Patient gleichermaßen gefordert", so Priv. - Doz. Dr. Karl-Heinz Konz, Chefarzt der Klinik für Angiologie und Diabetologie. „Deshalb freuen wir uns, dieses Jahr das „arteriomobil" nach Mönchengladbach holen zu können."
Das "arteriomobil" bietet in Kooperation mit der Deutschen Gefäßliga e.V. Deutschland und mit Unterstützung der Merck Pharma GmbH Darmstadt der Bevölkerung eine kostenlose Vorsorge-Untersuchung mit Hilfe der Ultraschall-Doppler-Sonographie an. „ Ein erfahrener Arzt aus unserer Klinik wird die Durchblutung in den Beinarterien überprüft", so Dr. Konz. Wird eine pAVK in den Beinen entdeckt oder vermutet, wird dem Betroffenen empfohlen, seinen Haus- oder Facharzt zur weiteren Abklärung auf zu suchen.
Interessierte können sich an beiden Tagen im „arteriomobil" Rat suchen. Es kann schmerzfrei und unkompliziert Blutdruck gemessen werden, auch eine Blutzuckerbestimmung ist ergänzend möglich. Bei Verdacht auf eine Gefäßverengung raten die Ärzte den Betreffenden ihren Hausarzt oder einen Gefäßspezialisten aufzusuchen, der die weitere Behandlung einleitet. "Bei uns kann man Broschüren zur Schaufensterkrankheit mit Tipps und Hinweisen bekommen. Außerdem erhält jeder, der sich untersuchen lässt, einen Informationsbrief für den Hausarzt, in dem alle Ergebnisse erfasst sind", erklärt Dr. Konz, " und das natürlich kostenlos".
Wird tatsächlich eine Schaufensterkrankheit festgestellt, kann der Patient viel tun, um den Beschwerden entgegenzuwirken. Wichtig ist das regelmäßige Gehtraining. Außerdem sollte der Patient die Risikofaktoren einschränken, allen voran das Rauchen.
Öffnungszeiten des „arteriomobil" :
Freitag 21.08.09 von 14.00 bis 18.30
Samstag 22.08.09 von 10.00 bis 18.00
Weitere Informationen :
Klinik für Angiologie und Diabetologie
Priv.-Doz. Dr. med. Karl-Heinz Konz
Tel.: 02161/812-8141
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Allgemeiner Pressekontakt:
Natascha Morsbach
QM & Unternehmenskommunikation
Tel.: 02161/892-1044
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