Schriftgröße: A - A - A
Bedienungshinweise
Druckversion Startseite
Facebook - Maria Hilf
Impressum   Inhalt   Datenschutz

ktq
Pressemitteilungen> Archiv – Pressemitteilung> Endlich Hilfe für Betroffene!

Endlich Hilfe für Betroffene!

Gründung der ersten Kontinenz-Selbsthilfegruppe am Niederrhein

Erstes Treffen am Dienstag 04.03.2008 organisiert durch das Zentrum für Kontinenz und Neuro-Urologie an der Kliniken Maria Hilf GmbH Mönchengladbach.


Das Zentrum für Kontinenz und Neuro-Urologie an der Kliniken Maria Hilf GmbH in Mönchengladbach initiierte die Gründung einer Selbsthilfegruppe. Diese trifft sich ab März 2008 in regelmäßigen Abständen in den Räumlichkeiten des Zentrums. Das erste Treffen findet am Dienstag, 4.3.2008, um 18.00 Uhr, im Forum l der Kliniken Maria Hilf GmbH, in der Sandradstrasse 43, statt.

Neben Vertretern der Krankenkassen und der Deutschen Kontinenzgesellschaft e.V. referieren auch die Chefärzte der kooperierenden Klinken über aktuelle Therapiestrategien. Die Experten stellen sich anschließend den individuellen Fragen.

Am gesamten Niederrhein gab es bislang keine solche Selbsthilfegruppe der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Nächste Möglichkeit, Hilfe in einer Gruppe gleichfalls Betroffener zu finden, war die seit Jahren bestehende Kölner Selbsthilfegruppe.

Selbsthilfegruppen leisten immer dann einen erheblichen Beitrag, wenn es darum geht, Menschen bei der Bewältigung krankheitsbedingter Probleme und Nöte beizustehen. Insbesondere kann durch das Gespräch und den in der Gruppe möglichen, offenen Erfahrungsaustausch dem einzelnen Betroffenen das Gefühl vermittelt werden, mit seinen Problemen nicht alleine dazustehen; seelische und körperliche Kräfte werden mobilisiert. Die Arbeit von Selbsthilfegruppen wird heute vielfach als Bestandteil eines Gesamtbehandlungsplanes bei den verschiedensten Erkrankungen gesehen und erfährt dementsprechend auch Anerkennung und Unterstützung aus den Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Gegründet mit dem Namen Gesellschaft für Inkontinenzhilfe e.V. (GIH) existiert die Deutsche Kontinenzgesellschaft e.V. seit November 1987. Zielsetzung ist die Erkrankung Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen, in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen und so den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose und Behandlung.

Mittlerweile konnten Betroffene mit Unterstützung der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in bisher etwa 50 Orten Kontinenz-Selbsthilfegruppen gründen. Ihr  besonderes Anliegen ist es, betroffenen Menschen aus der oftmals bestehenden gesellschaftlichen Isolation zu helfen. Gerade bei Inkontinenz meiden viele betroffene Menschen aus Angst vor peinlichen Zwischenfällen gesellschaftliche Aktivitäten.

Weitere Infomationen:
Zentrum für Kontinenz und Neuro-Urologie
Chefarzt Dr. Albert Kaufmann
Tel.: 02161/892-2851
Fax: 02161/892-2855
albert.kaufmann@mariahilf.de