Erfolgreiche Zertifizierung nach pCC inkl. KTQ
Erfolgreiche pCC/KTQ-Zertifizierung 2009
Mönchengladbach, Juni 2009
„Das Visitoren-Team kann die Empfehlung zur Zertifizierung nach pCC/KTQ aussprechen" Mit diesem Satz endete Ende April die einwöchige Visitation durch das dreiköpfige Team bestehend aus dem ärztlichen, pflegerischen und ökonomischen Visitor (Prüfer).
Nach der Erstzertifizierung 2006 ist diesmal das Verfahren „proCum Cert" neu hinzugekommen. Dieses ist eine Qualitätsüberprüfung speziell für kirchliche Krankenhäuser.
So wurden neben Anforderungen in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung und Krankenhausführung zusätzlich die Kategorien Seelsorge im kirchlichen Krankenhaus, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Trägerverantwortung überprüft. Ziel von proCumCert ist es, christliche Werte in das Qualitätsmanagement einzubeziehen und in der Organisation zu verankern.
In Gesprächen mit Mitarbeitern des Hauses und während der Begehungen in den Kliniken und Abteilungen wurden diese Aspekte abgefragt.
proCum Cert
Qualitätsbewusstsein, Qualitätssicherung und kontinuierliche Qualitäts-verbesserung haben in kirchlichen Krankenhäusern Tradition. 1998 gründeten die christlichen Krankenhausverbände die proCum Cert-Zertifizierungsgesellschaft und übernahm damit eine Vorreiterrolle. Inzwischen ist diese Zertifizierung eine Aushängeschild und ein Gütesiegel in der Krankenhauslandschaft. Nach dem Motto „Identität durch Qualität" wird der proCum Cert Krieterienkatalog fortlaufend aktualisiert und den steigenden Anforderungen angepasst. Die Kriterien präzisieren das Profil kirchlicher Kliniken. Die Umsetzung eines christlichen Leitbildes wird z.B. im Blick auf die Versorgung der Patienten, die Gestaltung der Arbeitsbedingungen und die Wahrnehmung der Trägerverantwortlichkeit überprüft.
