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Kliniken Maria Hilf GmbH
Innere Medizin II
Klinik für Kardiologie
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Implantate

Ein Herzschrittmacher soll bei langsamen Herzrhythmusstörungen verhindern, dass es zu längeren Pausen zwischen den einzelnen Herzschlägen kommt. Somit kann ggf. sogar Ohnmachtsanfällen und Bewusstlosigkeiten bei entsprechenden Rhythmusstörungen vorgebeugt werden. Umgekehrt misst der Schrittmacher den Herzschlag und schaltet sich bei normaler Herzschlag-Folge in den „Stand-By-Modus“.
Zusätzlich können unter bestimmten Umständen ganz spezielle Schrittmacher, sog. Dreikammer-Systeme, bei einer schweren Herzschwäche die Pumpfunktion des Herzmuskels durch eine Synchronisation der Herzerregung nachhaltig verbessern: vom Schrittmacheraggregat empfängt das Herz Stromimpulse, durch die sich der Herzmuskel in allen Regionen gleichmäßig und in angemessenem Tempo zusammenzieht.
Ein Kardiodefibrillator (AICD, „Defi“) dient der Behandlung eines zu schnellen Herzrhythmus, der häufig bei Patienten mit schweren strukturellen Herzerkrankungen, z.B. nach ausgedehntem Herzinfarkt, unvorhersehbar auftreten kann. Der AICD überwacht den Rhythmus kontinuierlich und ist beim Auftreten z.B. von lebensbedrohlichem Kammerflimmern in der Lage, durch einen elektrischen Schock den Herzschlag wieder zu normalisieren, bevor es zu einer sonst möglicherweisen fatalen Bewusstlosigkeit kommt.