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Kliniken Maria Hilf GmbH
Innere Medizin III
Klinik für Nephrologie und Diabetologie
Krankenhaus St. Franziskus
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Tel.: 02161/892-2215

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Behandlungsschwerpunkte

Behandlungsschwerpunkte

Dialysebehandlung

Spezielle Blutreinigungsverfahren

Dialysezugang

 

Dialysebehandlung

Ein zentrales Feld der Nephrologie ist die maschinelle Nierenersatztherapie bei schweren Nierenfunktionsstörungen oder dem vollständigen Verlust der Nierentätigkeit: Die Dialyse. Jährlich werden an der Klinik ca. 8.000 derartige Behandlungen teilstationär oder stationär durchgeführt. Ein derzeitiges Standardbehandlungsverfahren ist die Hämodialyse (Blutwäsche). Hierbei wird das Blut außerhalb des Körpers durch einen Membranfilter (Dialysator) geleitet, dort weitgehend gereinigt und dann durch eine Vene wieder zurückgeführt. In der Regel dauert die Hämodialyse drei bis sechs Stunden und muss zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt werden.

 

Spezielle Blutreinigungsverfahren

An der Klinik für Nephrologie und Diabetologie sind im Bereich der Nierendialyse auch die Peritonealdialyse sowie die Hämofiltration im Einsatz. Intensivmedizinisch betreute Patienten im akuten oder chronischen Nierenversagen erhalten eine kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration, um die Nierenfunktion dauerhaft aufrecht zu erhalten. Ein der Hämodialyse sehr ähnliches Verfahren ist die Hämoperfusion. Diese kommt bei Vergiftungen zum Einsatz. Dabei wird statt eines Membranfilters ein Aktivkohlefilter verwenden, um die Giftstoffe zu binden.

Alternativ kann als langfristige Lösung auch eine Dialysebehandlung über das Bauchfell (Peritonealdialyse) in Frage kommen. Diese hat den Vorteil, dass Patienten auch nachts zu Hause dialysieren können. Besonders geeignet ist dieses Verfahren auch für Patienten mit einer schweren Herzinsuffizienz, da es besonders kreislaufschonend ist.

Zudem werden zur Therapie von schweren Autoimmunerkrankungen spezielle Plasmaaustausch- und Adsorptionsverfahren eingesetzt.

 

Dialysezugang

Für Patienten, die langfristig auf eine Dialysebehandlung angewiesen sind, ist die rasche und kompetente Versorgung mit einem dauerhaften Dialysezugang von entscheidender Bedeutung. So erfolgt die Implantation permanenter Hämodialysekatheter (Vorhofkatheter, Demerskatheter) zeitnah in der Klinik für Nephrologie. Die Versorgung der Hämodialysepatienten mit einem ordentlichen Gefäßzugang, einem sogenannten „Shunt“ (Cimino-Fistel), sowie der Bauchfelldialysepatienten mit einem Peritonealdialysekatheter erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der chirurgischen Kliniken unseres Hauses.