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Kliniken Maria Hilf GmbH: Resümee 2007 - Ausblick 2008

Kooperation,   Optimierung   des   Patientennutzens,   weitere   Expansion, medizinischer und technischer Fortschritt - die Mönchengladbacher Kliniken Maria Hilf GmbH hat ein turbulentes und erfolgreiches 2007 hinter sich. Zum Jahreswechsel zieht Geschäftsführer Joachim Pullen Bilanz: „Wir haben in diesem Jahr einiges auf den Weg gebracht, konnten wichtige Kooperationspartner gewinnen und konstruktiv an der Krankenhauslandschaft in der Region mitgestalten."

2008 wird demnach sowohl für die Krankenhauslandschaft in Mönchengladbach als auch für die Kliniken Maria Hilf GmbH ein interessantes Jahr. Mit dem geplanten Neubau und mit der Eröffnung des neuen Ärztehauses setzen die Verantwortlichen neue Maßstäbe. Direktorium und Geschäftsleitung sind sich einig, mit diesen Maßnahmen wettbewerbsfähig zu bleiben und für Patienten einen medizinisch hochwertigen Leistungsapparatvorhalten zu können.

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres rückten wichtige Ziele in Sichtweite: Die Planungen zum Neubau am Standort Viersener Straße sind perfekt, der Umzug von St. Kamillus an den Standort St. Franziskus projektiert und berechnet. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 62 Millionen Euro, Baubeginn ist für das kommende Frühjahr geplant. „Diese baulichen Umstrukturierungsmaßnahmen ermöglichen uns, die Kliniken wirtschaftlicher und effektiver führen zu können", erläutert Püllen.

Ein weiteres Bauprojekt, an dem die Kliniken Maria Hilf beteiligt sind, ist das „Gesundheitszentrum gegenüber dem Maria Hilf, das Ende Oktober Richtfest feierte. Im neuen Zentrum wird das Maria Hilf künftig ein ambulantes Operationszentrum betreiben. Die GmbH trägt damit generell dem zunehmenden Bedarf aus dem eigenen Haus Rechnung, aber auch dem der Arztpraxen. „So lassen   sich   ambulante   Leistungen   im   professionellen   Umfeld   und unter den gültigen Qualitätsanforderungen erbringen", erläutert Jörg Blaesius, Verantwortlicher für das Qualitätsmanagement in den Kliniken.

Neben der Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten im neuen Ärztehaus nutzte die Kliniken Maria Hilf GmbH Synergieeffekte auch in anderen Bereichen. Im Frühjahr startete das Projekt "JaVita", ein onkologischer Begleitservice für AOK-Versicherte,  den  das  Maria  Hilf gemeinsam  mit verschiedenen niedergelassenen Ärzten und dem Evangelischen Krankenhaus Bethesda sowie den Städtischen Kliniken anbietet.

Im April stellte sich das durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierte Darmzentrum vor.  Gemeinsam  mit verschiedenen  Kernbereichen,  wie beispielsweise der Chirurgie, der Hämatologie oder der Strahlentherapie sowie mit den niedergelassenen ärztlichen Spezialisten wird die Behandlung unter einem Dach ermöglicht. Vorteile für die Patienten: Vermeidung von Doppeluntersuchungen und garantierte Qualitätsstandards durch nachgewiesene Mindestanzahl von Operationen.

Auch die Aufwertung der technischen Ausstattung stand 2007 im Haushaltsplan: „Wir haben im Februar einen neuen Positronenemmissionstomographen und einen neuen Computertomographen für die Nuklearmedizin angeschafft. Deren Kombination ermöglicht eine Bildüberlagerung mit höherer Qualität", so Pullen. Besonders für Krebspatienten ist die neue Technik ein Gewinn: „Eine schnellere Diagnostik und eine genauere Lokalisation des Tumors vermeiden unnötige Operationen  und  ermöglichen  einen  schnelleren Therapiebeginn."  Die Beschleunigung des Behandlungsprozesses ist auch das Ziel eines Pilotprojektes/ das im September startete: Mit Softwareunterstützung testen Ärzte derzeit wie sich mit standardisierten Abläufen Behandlungs- und Wartezeiten für Patienten verkürzen lassen.

„Die Zertifizierung des Kontinenzzentrums, die Verabschiedung des neuen Leitbilds und die Kooperationsverträge mit dem Bethesda waren die Höhepunkte des letzten Quartals", blickt Püllen zurück. Jetzt stehen wichtige Gespräche zur Zusammenarbeit mit den städtischen Kliniken nach der Kooperation an