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Kliniken Maria Hilf GmbH
Klinik für Nuklearmedizin
Krankenhaus St. Franziskus
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach  

Tel.: 02161/892-2431

 


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Nuklearmedizinische Diagnostik

Nuklearmedizin


Schwerpunkte der nuklearmedizinischen Diagnostik in den Kliniken Maria Hilf sind

  • Myokardszintigraphie
    Diese Methode dient zur Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels und erlaubt Rückschlüsse auf die Durchgängigkeit der Herzkranzgefäße. Sowohl bei Verdacht auf Durchblutungsstörung als auch bei bekannter Veränderung der Herzkranzgefäße (z.B. nach Bypassoperationen oder gefäßerweiternden Maßnahmen) können wegweisende Aussagen getroffen werden.
  • Schílddrüsenszintigraphie
    Bei Knoten in der Schilddrüse ist die Schilddrüsenszintigraphie die einzige Methode, mit der zwischen gesteigerter Hormonproduktion („heiße Knoten“) und verminderter Hormonproduktion („kalte Knoten“) unterschieden werden kann. Diese Information ist wegweisend für die weitere Behandlung.
  • Skelettszintigraphie
    Insbesondere bei dem Verdacht auf Skelettmetastasen, aber auch orthopädischen Erkrankungen und Zustand nach Implantation von Endoprothesen können Orte gesteigerten Knochenstoffwechsels sicher identifiziert werden und damit die Entscheidungsfindung für die weitere Behandlung wesentlich erleichtern.
  • Hirnszintigraphie
    Im Vordergrund stehen heute die Untersuchungen der Parkinson-Erkrankungen. Spezielle radioaktiv markierte Substanzen dienen der „molekularen Bildgebung“ wodurch Details der Signalübermittlung beurteilt werden können.

Das Prinzip der Funktionsdiagnostik ist auf eine Vielzahl in der Routine in unterschiedlicher Häufigkeit angewendete Organe und Fragestellung anwendbar: Nierendiagnostik, Untersuchungen zur Durchblutung und Belüftung der Lungen, Beuteilungen von Raumforderungen der Leber, Einschätzung des Lymphsystems, Suche nach Blutungsquellen und Entzündungsherden und nicht zuletzt die Tumorsuche mit „konventionellen nuklearmedizinischen Methoden“.

In den Räumen der Klinik für Nuklearmedizin werden von einer Praxisgemeinschaft PET/CT-Untersuchungen durchgeführt. Diese Methode vereint ein modernes nuklearmedizinisches Prinzip (Positronen-Emissions-Tomographie) mit einer anspruchsvollen radiologischen Untersuchung, die höchste Detailerkennung ermöglicht (Computer-Tomographie). Indikationen sind in erster Linie die Entdeckung und Stadienbeurteilung von Tumorerkrankungen. Auch kardiologische und neurologische Fragestellungen können mit dieser Methode geklärt werden.

Das wichtigste Arbeitsgerät der nuklearmedizinischen Diagnostik ist die Gamma-Kamera mit der so genannte Szintigraphien durchgeführt werden. Nach Gabe der radioaktiven Substanz geht vom Patienten eine geringe Strahlung aus, die von der Gamma-Kamera registriert und mit moderner Datenverarbeitung zu aussagekräftigen Informationen weiter verarbeitet wird. Die resultierenden Bilder, die in erster Linie zur Lokalisation der Funktionsabläufe dienen, werden meist in der SPECT-Technik dargestellt (das sind Schnittbildserien, wie sie heute auch bei der Computer-Tomographie und der Kernspin-Tomographie üblich sind).

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