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Personalentwicklung im Pflege- und Funktionsdienst

Im Pflege- und Funktionsdienst der Kliniken Maria Hilf wurde ein Personalentwicklungskonzept (PEK) initiiert und seit Anfang 2006 kontinuierlich umgesetzt.

Die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst wird seit vielen Jahren stark unterstützt. Davon zeugen die jährlichen Innerbetrieblichen Fortbildungsprogramme (IBF) der Krankenpflegeschule, heute kbs. Jahr für Jahr nahmen bis zu 1000 MitarbeiterInnen diese Angebote in Anspruch. Schon damit wird der hohe Qualitätsanspruch in der Pflege deutlich und dieser Rechnung getragen.

Die kontinuierliche Entwicklung im Gesundheitswesen, die unterschiedlichen Ansprüche von Patienten sowie Partnern in der Zusammenarbeit und nicht zuletzt der technische Fortschritt erfordern eine hohe Bereitschaft und Motivation aller Mitarbeiter für fachspezifische Fortbildungen. Um diesen Anforderungen noch konsequenter und systematisch gerecht zu werden, erarbeitete eine Arbeitsgruppe das PEK.

Nach dem Motto „es gibt nichts was man nicht noch verbessern könnte“ fordert die Pflegedirektion von allen MitarbeiterInnen im Pflege- und Funktionsdienst die verpflichtende Teilnahme an fachbezogenen Fortbildungen (bis auf einige definierte Ausnahmen).

Mit der Umsetzung des PEK muss jeder Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren an fachspezifischen Fortbildungsveranstaltungen der IBF teilnehmen. Darüber hinaus ist auch die zusätzliche Teilnahme an fachbezogenen externen und weiteren Fortbildungsangeboten der IBF möglich. Diese Maßnahme ist unbefristet und wiederholt sich regelmäßig nach Ablauf der Zweijahresfrist mit jeweils neuen Themen. Es wurden thematisch drei unterschiedliche Mitarbeitergruppen definiert und dafür entsprechende Fortbildungsangebote formuliert.

  1. Mitarbeiter der stationären Pflege
  2. Mitarbeiter der Intensivstationen, der Anästhesie, der Dialyse
  3. Mitarbeiter der OP Bereiche, Endoskopien, Ambulanz, Herzkatheterlabor

Jeder Mitarbeiter ist dienstverpflichtet, sich fachlich weiter zu qualifizieren, die Teilnahme an den Veranstaltungen des PEK wird als Arbeitszeit gewertet. Der Mitarbeiter erhält ein entsprechendes Zertifikat, welches auch in der Personalakte aufbewahrt wird.

Nachdem das PEK seit mehreren Jahren läuft, kann in der heutigen Bewertung von einem großen Erfolg gesprochen werden. Alle Mitarbeiter absolvierten die erforderlichen Fortbildungen.

Für spezielle Aufgaben im Pflege- und Funktionsdienst fördert die Pflegedirektion darüber hinaus die Qualifizierung interessierter und motivierter Mitarbeiter. Im Einzelnen sind dies:

  • Weiterbildung zur Leitung einer Station oder Abteilung, Dauer 2 Jahre berufsbegleitend, an der kbs
  • Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Intensivpflege und Anästhesie, Dauer 2 Jahre berufsbegleitend, an der kbs
  • Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Onkologische Pflege, Dauer 2 Jahre berufsbegleitend, an der kbs
  • Weiterbildung zur Fachpflegekraft für den Endoskopiedienst, Dauer 2 Jahre berufsbegleitend, extern
  • Weiterbildung zum Praxisanleiter, Dauer 4 Wochen, an der kbs
  • Weiterbildung zum Wundexperten ICW (Basisseminar), Dauer 2 Wochen, an der kbs
  • Weiterbildung „Qualifikationskurs Stroke Unit“

Eine sehr große Anzahl von Mitarbeitern in der Kliniken Maria Hilf GmbH haben für ihre Tätigkeit die o. g. Weiterbildungsqualifikationen erworben.

Neben diesen speziellen Veranstaltungen bietet das IBF Programm unserer kbs viele weitere interessante Fortbildungsangebote an. Diese sind in den ausliegenden Programmheften auf den Stationen, im Intranet oder Internet nach zu lesen und zu buchen.

Mit diesen Maßnahmen sind wir gerüstet, auch die Anforderungen der Zukunft, in der gewohnt hohen pflegerischen Qualität erbringen zu können.