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Qualitätsbericht 2010

Qualitätsbericht


KTQ Qualitätsbericht 2009

KTQ Qualitätsbericht

 

Qualitätsmanagement     
Silke Ruschmeyer
Sandra Stenhorst
Viersener Str. 450
41063 Mönchengladbach
Tel.: 02161 / 892-1016 (Sekretariat)
Fax: 02161 / 892-1017
qualitätsmanagement@mariahilf.de        

           


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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement in unserem Haus

In der Kliniken Maria Hilf GmbH ist bereits seit mehreren Jahren ein Qualitätsmanagement-System für alle drei Standorte etabliert, welches stetig ausgebaut wird. Dadurch wird die immer wichtiger werdende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachabteilungen und Berufsgruppen sichergestellt. Mit dem Qualitätsmanagement-System werden nicht nur die gesetzlichen Vorgaben gewährleistet sondern es dient auch als wichtiges Managementinstrument.
Unser Hauptziel ist es, die bestmögliche Versorgung der Patienten durch eine hohe medizinische Qualität unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Ressourceneinsatzes, zu sichern.

Seit 2003 verfügt die Kliniken Maria Hilf GmbH über ein zentrales Qualitätsmanagement. Kernaufgabe des zentral angesiedelten Qualitätsmanagements ist die Unterstützung der Kliniken bei den Vorbereitungen auf eine Zertifizierung sowie bei der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems.

2006: Zertifizierung nach KTQ

Das Verfahren der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) ist speziell für Krankenhäuser entwickelt worden und bezieht sich auf das gesamte Krankenhaus. Hiernach ist die Kliniken Maria Hilf GmbH im April 2006 zertifiziert worden. Im Mittelpunkt dieses Verfahrens steht die Prozess- und Strukturqualität im Hinblick auf die Themen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement. Im Vorfeld der Zertifizierung ist in jeder Klinik eine spezifische Selbstbewertung in Form einer strukturierten Ist-Analyse durchgeführt worden, aus welcher zahlreiche Stärken und Schwächen, auch bezogen auf das Gesamthaus, abgeleitet worden sind. Neben dieser internen Bewertung hat auch eine 5-tägige externe Überprüfung durch eine spezifische Zertifizierungsstelle stattgefunden.  

2009: Zertifizierung nach pCC inkl. KTQ

Nach der Erstzertifizierung 2006 ist diesmal das Verfahren „proCum Cert" neu hinzugekommen. Dieses ist eine Qualitätsüberprüfung speziell für kirchliche Krankenhäuser.

So wurden neben Anforderungen in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung und Krankenhausführung zusätzlich die Kategorien Seelsorge im kirchlichen Krankenhaus, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Trägerverantwortung überprüft. Ziel von proCumCert ist es, christliche Werte in das Qualitätsmanagement einzubeziehen und in der Organisation zu verankern.

In Gesprächen mit Mitarbeitern des Hauses und während der Begehungen in den Kliniken und Abteilungen wurden diese Aspekte abgefragt.

proCum Cert

Qualitätsbewusstsein, Qualitätssicherung und kontinuierliche Qualitäts-verbesserung haben in kirchlichen Krankenhäusern Tradition. 1998 gründeten die christlichen Krankenhausverbände die proCum Cert-Zertifizierungsgesellschaft und übernahm damit eine Vorreiterrolle. Inzwischen ist diese Zertifizierung eine Aushängeschild und ein Gütesiegel in der Krankenhauslandschaft. Nach dem Motto „Identität durch Qualität" wird der proCum Cert Krieterienkatalog fortlaufend aktualisiert und den steigenden Anforderungen angepasst. Die Kriterien präzisieren das Profil kirchlicher Kliniken. Die Umsetzung eines christlichen Leitbildes wird z.B. im Blick auf die Versorgung der Patienten, die Gestaltung der Arbeitsbedingungen und die Wahrnehmung der Trägerverantwortlichkeit überprüft.

 

Weitere Ziele unserer Qualitätspolitik

  • Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems, welches auch die Rezertifizierung nach KTQ einschl. proCum Cert beinhaltet
  • Bildung und Ausbau der Zentrumsstrukturen sowie die Zertifizierung einzelner Zentren, um den Patienten eine optimale, qualitativ hochwertige rundum die Uhr-Versorgung unter einem Dach zu gewährleisten
  • Verbesserung der Schnittstellen zu den vor- und weiterbehandelnden Einrichtungen, d.h. schnelle und ausreichende Informationsweitergabe, Abstimmung der Diagnostik und Therapie
  • Ausbau der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Rehabilitationseinrichtungen und weiteren Leistungsanbietern des Gesundheitswesens
  • Erhöhung der Zufriedenheit von Patienten/Angehörigen, Mitarbeitern und Einweisern, wobei die Zufriedenheit regelmäßig mittels Befragung erhoben wird.