Regionales Traumazentrum in Mönchengladbach
Regionales Traumazentrum Mönchengladbach
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Maria Hilf beteiligt sich am Traumanetzwerk Düsseldorf zur Versorgung schwerverletzter Unfallopfer
Mönchengladbach, Juni 2010
4.467 Verkehrstote 2009 - alle 117 Minuten starb in Deutschland ein Mensch bei einem Verkehrsunfall. 319.800 Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich im gleichen Zeitraum.
Um die Rettung und medizinische Versorgung (schwer-)verletzter Unfallopfer weiter zu optimieren hat sich in Düsseldorf und Umgebung unter der Initiative des Sprechers des Netzwerkes, Herrn Prof. Dr. med. J. Windolf, Klinik für Unfall- und Handchirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf, in den vergangenen Jahren ein umfassendes flächendeckendes Traumanetzwerk gegründet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat die Qualität der Schwerverletztenversorgung in seiner Region zu sichern und zu verbessern.
Für die Region Düsseldorf haben sich hierzu 14 Kliniken zusammengeschlossen, um dieses Ziel dauerhaft umzusetzen. Diese Kliniken haben sich vertraglich verpflichtet in Zukunft nicht nur rund um die Uhr bei der gemeinsamen Behandlung und Verlegung dieser sog. polytraumatisierten Patienten zusammenzuarbeiten sondern auch in Ausbildung und Qualitätssicherung eng zu kooperieren.
Für die Betroffenen bedeutet dies eine schnelle initiale Rettung und Transport in eine optimal vorbereitete, zertifizierte Klinik. Hier erwartet den Patienten ein spezielles Team aus Ärzten verschiedener Fachabteilungen (Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie, ggf. Neurochirurgie) welche die Ersttherapie des u. U. lebensbedrohlich verletzten Patienten übernimmt. Dies ist besonders wichtig, da oftmals in den ersten Stunden nach dem Unfall die Weichen für den weiteren Behandlungserfolg gestellt werden.
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Maria Hilf GmbH unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Joachim Rödig, hat das Regionale Traumazentrum gegründet und sich dem Traumanetzwerk Düsseldorf angeschlossen, um in ihrer Umgebung künftig allen Unfallopfern optimale Bedingungen vorhalten zu können. Ergänzt wird das regionale Traumazentrum auch vom Bethesda Krankenhaus mit den Disziplinen Gynäkologie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
Weitere Informationen zur Klinik: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Leiter des Regionalen Traumazentrums
und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Joachim Rödig freut
sich zusammen mit dem weiteren Beteiligten über das Zertifikat des
Traumanetzwerkes.
v.l.n.r.: Prof.
Dr. Michael Behne , Dr. Joachim Rödig , Prof. Dr. Christoph Müller-Leisse,. Prof.
Dr. Herbert Sperling, Prof. Dr. Dr. Johannes Hidding
