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Kliniken Maria Hilf GmbH
Innere Medizin III
Klinik für Angiologie und Diabetologie
Kamillianerstr.40-42
41069 Mönchengladbach  

Tel.: 02161/812-8141

   


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Rheumatologie

Der rheumatologische Schwerpunkt der Klinik für Angiologie und Diabetologie ist für die Diagnose und Behandlung rheumatischer Erkrankungen zuständig. Unter dem Begriff Rheuma („ziehende Schmerzen“) fassen die Mediziner mehr als 100 Krankheitsbilder zusammen, die mit Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates einhergehen. Die Ursache kann in so unterschiedlichen Strukturen wie Gelenken, Knorpel, Knochen, Bändern, Sehnen, Muskeln, Nerven und Gefäßen haben oder Hinweise auf eine anderweitige Systemerkrankung oder Stoffwechselstörung sein. Neben „klassischen“ rheumatischen Erkrankungen berücksichtigen die Rheuma-Fachleute auch die häufigen degenerativen Gelenkerkrankungen, die sie zur fachgerechten Diagnostik und Therapie weiterleiten. Sollte eine stationäre Aufnahme notwendig werden, geht die Versorgung aus einer Hand im bewährten Team weiter.

Auch der so genannte Weichteilrheumatismus, der Gewebe befällt, welches nicht Gelenke und deren zugehörige Strukturen betrifft, gehört zum weiten Feld der rheumatischen Erkrankungen.

Hierzu existieren eine Reihe von diagnostischen Möglichkeiten

  • Röntgen des Skelettapparates
  • Schnittbildverfahren ( CT und MR )
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen
  • Messung der Knochendichte ( Osteodensitometrie )
  • Ultraschalluntersuchung der Gelenke ( Arthrosonographie )
  • Mikroskopische Untersuchung der kleinen Gefäße am Nagelfalz der Finger ( Kapillarmikroskopie )
  • Gewebeuntersuchung ( Histologie )
  • Laboruntersuchungen auf Entzündungszeichen, Rheumafaktoren und sog. Antikörper gegen bestimmte Gewebe und Parameter des Knochenstoffwechsels sowie Untersuchung der Gelenkflüssigkeiten

Auch therapeutisch existieren inzwischen eine Reihe von Möglichkeiten

  • In lebensbedrohlichen Fällen Einsatz von sog. Immunsuppressiva und die sog. biologicals
  • Lokale Injektion von z.B. Cortison in schwer entzündete Gelenke
  • Operationen, um durch die Erkrankung hervorgerufene Gelenkfehlstellungen zu korrigieren
  • Krankengymnastik
  • Ergotherapie
  • Balneotherapie
  • Massagen
  • Thermo- und Kryotherapie ( Behandlung mit physikalischen Methoden z.B. Kältekammer )

Abschließend sei bemerkt, dass es sich bei den rheumatischen Erkrankungen um solche handeln kann, welche den Patienten nur unwesentlich in seinen täglichen Verrichtungen behindern, hierzu aber auch solche Erkrankungen zählen, die potentiell lebensbedrohlich verlaufen können und dann durch einen hierfür besonders ausgewiesenen Spezialisten an einem entsprechend apparativ und therapeutisch ausgewiesenen Zentrum behandelt werden müssen. Eine enge Kooperation existiert hier mit der Nephrologie der Klinik für Kardiolgie, denn entzündliche rheumatische Erkrankungen betreffen auch die Niere und können zu einem Nierenversagen führen, sowie mit der Chirurgie, falls Operationen am Skelettsystem notwendig werden sollten.