Entzündliche Erkrankungen

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Entzündliche Erkrankungen

Zu den entzündlichen Erkrankungen zählen neben akuten Infektionen der Hirnhäute und des Gehirns und der Nervenwurzeln auch chronische, oft autoimmunvermittelte („körpereigene“) Entzündungen wie die Multiple Sklerose (MS).

Was ist Multiple Sklerose?

Die MS ist eine ursächlich im Einzelnen noch nicht geklärte, sehr unterschiedlich verlaufende chronische Erkrankung. Sie kann das Gehirn, die Sehnerven und das Rückenmark betreffen. Es kommt dabei zu entzündlichen Veränderungen an verschiedenen Stellen des Nervensystems, die narbig abheilen können und verschiedene Funktionsstörungen hinterlassen.

Jedes Jahr werden durch das interdisziplinäre Team weit über 400 Patienten mit Multipler Sklerose ambulant und stationär behandelt. Die Kliniken Maria Hilf GmbH halten alle Therapieoptionen, die bei dieser „Krankheit der 1000 Gesichter“ derzeit verfügbar sind, vor. Dazu zählen die bewährten Basistherapeutika in Form von Interferonen und Glatirameracetat ebenso die modernen oral verfügbaren Substanzen (Tabletten) und die Therapie mit Antikörpern (Infusionen). Die Akuttherapie kann neben der bewährten Therapie mit Prednisolon intravenös (über die Vene) und bei Versagen dieser Therapie auch durch eine spezielle Form der „Blutwäsche“ durchgeführt werden. Bei der Plasmapherese werden Eiweißstoffe aus dem Blut ausgefiltert. In Einzelfällen kann eine Immunabsorption durchgeführt werden, dabei werden nur spezielle Eiweißstoffe ausgefiltert.

Die symptomatische Therapie nimmt mittlerweile einen ebenso großen Stellenwert in der Therapie der Multiplen Sklerose ein. Das therapeutische Team wird aus den derzeit zur Verfügung stehenden symptomatischen Therapieformen eine möglichst individuell angepasste Therapieform wählen.

Bei allen Therapieentscheidungen legen wir großen Wert auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidung auch für den ambulant behandelnden Neurologen. Eine ausführliche Information für den weiterbehandelnden Arzt ist für uns selbstverständlich. Eine Behandlung ist im stationären Rahmen oder in der Überweisungsambulanz (Überweisung durch Neurologen oder Nervenarzt ) möglich.

 

Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch

Chefarzt

Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch

Kontakt

 

Klinik für Neurologie

Krankenhaus St. Franziskus
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

 02161 / 892-3001

Borreliose durch Zeckenbiss

Radiobeitrag vom 30.07.2017 auf Radio 90,1.

Behandlungsmöglichkeiten bei Multipler Sklerose

Radiobeitrag vom 04.09.2016 auf Radio 90,1.

Veranstaltungen

Aktuelle Pharmakotherapie des Morbus Parkinson

Die Klinik für Neurologie lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Neurologische Fortbildungskolloquien 2018 herzlich ein zum Thema

Aktuelle Pharmakotherapie des Morbus Parkinson

Referent: Prof. Dr. med. Lars Tönges, Bereichsleiter Parkinsonerkrankungen und Bewegungsstörungen Neurologische Klinik der Ruhr-Universität Bochum, St. Josef-Hospital

Konferenzraum 9, 17.00 - 19.00 Uhr

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Programmflyer>>

Update Myopathie

Die Klinik für Neurologie lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Neurologische Fortbildungskolloquien 2018 herzlich ein zum Thema

Update Myopathie

Referent: Prof. Dr. med. S. Zierz, Direktor der Neurologischen Klinik
und Poliklinik, Universitätsklinikum Halle (Saale)

Konferenzraum 9, 17.00 - 19.00 Uhr

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Programmflyer>>