ZNA am Standort St. Franziskus

Kliniken & ZentrenZentrale NotaufnahmenZNA am Standort St. Franziskus für nicht-operative Fächer sowie UrologieInterdisziplinäre Versorgung

Interdisziplinäre Versorgung Interdisziplinäre Versorgung von Notfällen bedeutet, dass bei verschiedenen Erkrankungen und Verletzungsbildern in unserer ZNA je nach Bedarf mehrere unterschiedliche Fachdisziplinen gemeinsam an der Untersuchung und Festlegen einer Therapie beteiligt sind.

Die Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen sind je nach Disziplin immer in der ZNA vor Ort oder können rund um die Uhr aus Ihrem Bereich, zu jedem Notfall hinzugezogen werden.

Schwerpunkt Innere Medizin

Medizinischen Notfälle aller nicht-chirurgischen Fachrichtungen und urologische Notfälle werden in der ZNA behandelt.

Ein besonderer Schwerpunkt der ZNA liegt hier bei den Herzkreislauferkran-kungen, Rhythmusstörungen sowie dekompensierten Herzinsuffizienzen. Die Erstversorgung von Herzinfarktpatienten erfolgt in der Notaufnahme über das Herzkatheterlabor sowie in der angegliederten „Chest Pain Unit“ (Brustschmerzeinheit).

Einen ebenfalls hohen Anteil unserer Notfälle kommen aus dem Fachgebiet der Gastroenterologie, Onkologie, Hämatologie, Pneumologie und Nephrologie.

Die ärztlichen Mitarbeiter der Allgemeinchirurgie stehen uns als Partner zur Seite. Bei entsprechenden Fragestellungen wie z.B. unklarer Bauchschmerz werden Sie zu einer gemeinsamen Entscheidung über das weitere Vorgehen hinzugezogen und der Ablauf festgelegt.

Schwerpunkt Neurologie

Beim Schlaganfall zählt jede Minute – Time is brain. Denn, durch rasches Handeln und einen entsprechend frühen Beginn der Therapie können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und Komplikationen gemindert werden. Die geistigen und körperlichen Folgen des Schlaganfalls werden dadurch begrenzt oder vollständig vermieden. Die Neurologie hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt von einer weitgehend diagnostischen Disziplin hin zur Akutmedizin. Der Schlaganfall ist dabei nur ein – wenngleich von seiner Bedeutung her das größte und beste – Beispiel. Besonders bei neurologischen Notfällen bedeutet Zeitverzögerung meist auch eine Verschlechterung des Behandlungsergebnisses. Beispielsweise konnte für Schlaganfälle klar gezeigt werden, dass das Behandlungsergebnis der Patienten direkt von der Latenz zwischen Symptombeginn und Lysebeginn abhängt. Eine akute Hirnblutung erfordert eine sehr rasche Diagnosestellung und Intensivüberwachung, damit vital bedrohliche Komplikationen sofort erkannt und behandelt werden können.

Prolongierte epileptische Anfälle bzw. ein Status epilepticus können bereits nach 30–60 min zu irreversiblen Hirnschäden führen, deshalb ist auch hier eine sofortige fachneurologische Erstbehandlung erforderlich.

Für die bakterielle Meningitis haben klinische Studien gezeigt, dass der verzögerte Beginn einer Antibiotikatherapie mit einer ungünstigen Prognose vergesellschaftet ist, die Therapie sollte innerhalb der ersten 3 Stunden beginnen. Neurologische Medizin ist sehr weit reichend auch Notfall- und Akutmedizin geworden.

Schwerpunkt Urologie

Patienten mit urologischen Krankheitsbildern, wie z.B. Koliken, Harnverhalt oder Blasenblutungen, werden in der ZNA von den Ärztinnen und Ärzten der Urologischen Klinik versorgt.

Weiterhin stehen die Urologinnen und Urologen bei interdisziplinären Fragestellungen, wie z.B. dem „unklaren Bauchschmerz“ 24 Stunden durchgehend zur Verfügung.

Schwerpunkt Strahlentherapie

Die überwiegende Zahl der strahlentherapeutischen Patienten kommt mit internistischen Krankheitsbildern in die Notaufnahme, z.B. Luftnot, Schmerzen, Obstipation. Bei speziellen strahlentherapeutischen Fragestellungen wie Veränderungen der Haut und Schleimhäute im Bestrahlungsbereich und deren spezielle Therapie kann jederzeit ein Facharzt für Strahlentherapie in die interdisziplinäre Notfallversorgung eingebunden werden. Sollten notfallmäßige Bestrahlungen im Rahmen onkologischer Behandlung notwendig sein, können diese in Absprache erfolgen.

Schwerpunkt Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie befindet sich im Krankenhaus Maria Hilf in der Sandradstraße. BG-Fälle sind in der Zentralambulanz des Krankenhaus Maria Hilf vorzustellen. Bei interdisziplinären Fragen wird ein Konsilarzt der Klinik für Unfallchirurgie zugezogen.

Weitere beteiligte Disziplinen

Ärzte der Fachrichtungen Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO), Gefäßchirurgie und Thoraxchirurgie können aus ihrer Fachklinik jederzeit hinzugezogen werden.

Die Klinik für Anästhesie ist mit ihren Mitarbeitern in der Notaufnahme bei der Versorgung, insbesondere lebensbedrohlicher Verletzungen in die Versorgung eng eingebunden. Mitarbeiter der Anästhesie sind Teil des Schockraum-Teams im Krankenhaus Maria Hilf Standort Sandradstraße.

Interdisziplinäre Schockraumversorgung

Schwersterkrankte Patienten werden in der Regel mit dem Rettungswagen in Notarztbegleitung in die Klinik gebracht. Sie kommen zunächst in einen speziellen, mit modernster Technik ausgestatteten Schockraum. Ein sogenanntes Schockraum-Team, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften verschiedener Fachdisziplinen, übernimmt dort die Stabilisierung des Kreislaufs und leitet die erste Diagnostik und weitere unmittelbar erforderliche Behandlungen ein.

Vor Ort vorhandene Röntgengeräte, wie ein Computertomograph (CT) der neusten Generation, oder Kernspintomograph (MRT) helfen bei der Diagnosestellung.

Die mit der Zentralen Notaufnahme eng vernetzten Intensivstationen übernehmen dann die Weiterversorgung der Patienten.

Infarkte werden in unserem Haus in die nahegelegenen Herzkatheterlabore gebracht und dort versorgt.

Schlaganfallpatienten werden im Schockraum erstversorgt und über die Bildgebung im CT oder MRT auf die Intensivstation für Schlaganfälle (Stroke Unit) verlegt.

Ist ein lebensrettender Eingriff notwendig, wird der Patient in die entsprechende chirurgische Fachklinik der Kliniken Maria Hilf GmbH verlegt.

24-Stunden Notfallnummer:

02161 / 892-4010

 

Zentrale Notaufnahme
Krankenhaus St. Franziskus

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Priv.-Doz. Dr. med Sebastian Bergrath

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Bergrath

Kontakt
 

 

Sekretariat Zentrale Notaufnahme

Dana Kochen/Mandy Theunißen

Kontakt

02161 / 892-4001
02161 / 892-4002