Orthopädie

Behandlungsschwerpunkte

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Orthopädie

Orthopädie BehandlungsschwerpunkteDas Fachgebiet der Orthopädie umfasst die Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Schädigungen von Knochen, Muskeln, Bändern und Gelenken als Folgen einer Verletzung oder durch Verschleiß. Auch Korrekturen von Fehlstellungen gehören in diesen Bereich.

Im seit 2017 zertifizierten EndoProthetikZentrum (EPZ) wird ein zentrales Tätigkeitsfeld, die Endoprothetik, also der Gelenkersatz an Schulter, Ellenbogen, Hüfte, Knie und Fuß, durchgeführt. Am Kniegelenk immer mit technischer Unterstützung durch Navigation und der Frakturversorgung an Becken und der Wirbelsäule. Navigationssysteme sind heute vor allem bei besonders komplexen Eingriffen im Einsatz: Sie ermöglichen es dem Operateur, die Bewegung seiner Instrumente in Echtzeit am Monitor zu verfolgen und steigern dadurch die Genauigkeit der chirurgischen Arbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt der Orthopädie an der Kliniken Maria Hilf GmbH ist die Versorgung krebskranker Patienten mit Tumoren und Metastasen in Knochen und Weichteilen: die „orthopädische Tumorchirurgie“. Mit verschiedenen operativen Maßnahmen können die Mediziner den Betroffenen entweder vollständig heilen oder durch stabilisierende Maßnahmen wie beispielsweise Prothesen die Bewegungsfähigkeit erhalten.

Die gelenkerhaltende Chirurgie bei degenerativen Knochenerkrankungen wie Osteoporose oder im Falle von Verletzungen ist ein weiterer Spezialbereich der orthopädischen Chirurgie. Ein langjährig etabliertes Verfahren ist die Knorpeltransplantation: Die Mediziner verpflanzen gesundes patienteneigenes Knorpelgewebe aus einer unbelasteten Körperregion an die defekte Stelle, wo die gesunden Zellen nachwachsen und neues gesundes Knorpelgewebe entsteht.

 

Ambulante und stationäre Unfallchirurgie

Die Behandlung von Unfallverletzten reicht vom „kleinen“ Notfall in der Ambulanz bis zur Versorgung von Schwerstverletzten im Schockraum. Die intensive Betreuung des Patienten erfolgt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie insbesondere in enger Kooperation mit den Kliniken für Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Bei der operativen und konservativen Behandlung akuter Verletzungen (Traumatologie) wenden die Mediziner modernste Verfahren an. Die Betreuung bei Nachsorge und Rehabilitation runden das ganzheitliche Behandlungskonzept ab.

Zentralambulanz

Die Zentralambulanz der Kliniken Maria Hilf GmbH unter der Leitung von Chefarzt Dr. Rödig ist mit 17.000 Notfällen pro Jahr die größte Ambulanz der Region. In elf Untersuchungsräumen erfolgt neben der Akutversorgung auch die Vor- und Nachbehandlung einer Operation. Die Zentralambulanz steht mit der 24-Stunden Notaufnahme an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr jedem Notfallpatienten offen. Das interdisziplinäre Ärzteteam, zu dem immer ein Arzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie gehört, kann sowohl die sofortige operative Versorgung als auch die stationäre Aufnahme des Patienten jederzeit einleiten.

Im Rahmen der Zentralambulanz bietet die Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie mehrere Spezialsprechstunden in den folgenden Fachgebieten an: Neurochirurgie, Hand- und Fußchirurgie, Knie und Sportunfälle, Arthrose und Endoprothetik, BG-Sprechstunde (Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle).

Regionales Traumazentrum

Um die Versorgung der schwer verletzten Patienten in Deutschland besser zu strukturieren und auch ein gleichmäßig hohes Versorgungslevel zu erreichen, hat die Gesellschaft für Unfallchirurgie das so genannte Traumanetzwerk initiiert. Dies ist als Folge der Analyse der Unfalldaten von 10 Jahren, die im Weißbuch der DGU veröffentlich sind, entstanden.

Im Rahmen der Entstehung eines Traumanetzwerkes der Universität Düsseldorf ist auch unsere Klinik als regionales Traumazentrum zertifiziert worden. Das Traumanetzwerk Düsseldorf ist zurzeit das einzig komplett zertifizierte Netzwerk in Nordrhein-Westfalen und hat somit noch ein Alleinstellungsmerkmal.

Hauptaufgabe des Netzwerkes ist es, die Qualität der Schwerverletztenversorgung in der Region Mönchengladbach zu sichern und zu verbessern sowie durch Kooperation auch flächendeckend Ressourcen der Kliniken besser auszunutzen.

Für die Betroffenen bedeutet dies eine schnelle initiale Rettung und Transport in eine optimal vorbereitete Klinik. Hier erwartet den Patienten ein spezielles Team aus Ärzten verschiedener Fachabteilungen (Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie), welche die Ersttherapie des u. U. lebensbedrohlich verletzten Patienten übernimmt. Dies ist besonders wichtig, da oftmals in der ersten Stunde nach dem Unfall die Weichen für den weiteren Behandlungserfolg gestellt werden.

Ergänzt wird das regionale Traumazentrum vom Bethesda Krankenhaus mit den Disziplinen Gynäkologie und  Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Alle beteiligten Kliniken haben sich vertraglich verpflichtet, in Zukunft nicht nur rund um die Uhr bei der gemeinsamen Behandlung und Verlegung dieser sog. polytraumatisierten Patienten zusammenzuarbeiten sondern auch in Ausbildung und Qualitätssicherung eng zu kooperieren. Dafür erhielten die Kliniken ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

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Dr. med. Joachim Rödig

Chefarzt

Dr. med. Joachim Rödig

Kontakt

 

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Maria Hilf
Sandradstraße 43
41061 Mönchengladbach

02161 / 358-1331

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