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Die Klinik für Radiologie des St. Franziskus Krankenhauses bietet ihr großes Leistungsspektrum ab jetzt im Neubau an

Ein weiterer großer Schritt ist getan: Die Klinik für Radiologie des St. Franziskus Krankenhauses ist jetzt in den neuen Erweiterungsbau umgezogen. Ab sofort wird somit das Leistungsspektrum der Klinik für stationäre und ambulante Patienten dort in modernsten Räumlichkeiten und mit innovativster Medizingerätetechnik, die einem universitären Standard entspricht, erbracht.  

Moderiert wird der Informationstag von der Journalistin Ingrid Zimmer. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Große Vorteile für die Patienten durch moderne Medizintechnik: Professor Müller-Leisse, Chefarzt der Klinik für Radiologie, freut sich mit seinem Spezialisten-Team über das neue Herz-MRT Von links nach rechts: Edith Grefes (stellv. Bereichsleitung für die "Schnittbild"-Abteilung), Professor Müller-Leisse (Chefarzt der Klinik für Radiologie) und Katharina Jung (Assistenzärztin)

In den Kliniken Maria Hilf werden durch die Radiologie-Klinik jährlich insgesamt mehr als 85.000 stationäre und ambulante Patienten versorgt. Zum großen Leistungsspektrum der Fachabteilung gehören beispielsweise Durchführungen von Röntgenaufnahmen, CT (Computertomografie), MRT (Magnetresonanztomografie/Kernspintomografie) und die Röntgenkontrastdarstellung von Gefäßen.

Seit kurzem arbeitet die radiologische Abteilung mit einem neuen, volldigitalen 3-D-Mammografie-Gerät zur Röntgenuntersuchung der Brust, das eine noch genauere Diagnose zur Früherkennung von Brustkrebs ermöglicht. Mit Hilfe dieses Gerätes werden spezielle Bilder erstellt, auf denen kleinste, tumorverdächtige Herde in der Brust frühzeitig erkannt und im Anschluss behandelt werden können. Die Mammografie- Diagnostik wird damit genauer als bisher und ermöglicht durch die dreidimensionale Darstellung eine bessere räumliche Zuordnung von Tumoren. Auch der Untersuchungskomfort für die Patientinnen wird verbessert.

Weitere Besonderheiten der Klinik sind die hochauflösende „2-Ebenen-DSA-Anlage", eine Röntgenanlage der neuesten Generation, bei der zwei High-Tech-Röntgengeräte computergesteuert um den Patienten kreisen und mit höchster Präzision das zu untersuchende Areal abtasten, sowie der neue CT (64-Zeilen) und MRT (3-Tesla), mit deren Hilfe Schnittbilder von der Struktur und Funktion von Gewebe und Organen des Körpers dargestellt und in bisher nicht bekannter Qualität abgebildet werden. "Unsere 2-Ebenen-DSA-Anlage ermöglicht hochkomplexe Diagnostik und liefert Aufnahmen selbst kleinster Gefäße von bisher nicht erreichter Bildgüte, bei kürzerer Untersuchungszeit und verringerter Kontrastmittelbelastung für die Patienten", erläutert Professor Dr. Müller-Leisse, Chefarzt der Klinik für Radiologie.

„Ab sofort werden in unserer Klinik auch, gemeinsam mit unseren hochspezialisierten Kardiologen, spezielle Untersuchungen am Herzen durchgeführt. Mit dem so genannten „Herz-MRT" kann sowohl die Struktur als auch die Funktion des schlagenden Herzens abgebildet und qualifiziert analysiert werden. In einem einzigen Arbeitsgang können wir Leistungsreserven des Herzens ermitteln und auf diese Weise Herzinfarkt gefährdete Patienten frühzeitig erkennen. Aufwendige Mehruntersuchungen mit verschiedenen Geräten können dadurch entfallen. Das ist ein enormer diagnostischer Fortschritt zum Nutzen unserer Patienten", freut sich der Chefarzt gemeinsam mit Professor Dr. vom Dahl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und seinem Ärzteteam.

Die Kliniken Maria Hilf GmbH ist ein Schwerpunktkrankenhaus, dessen alleiniger Träger die St. Franziskus-Stiftung ist. Mit seinen fast 800 Betten ist es das größte katholische Krankenhaus im Bistum Aachen. Hier werden jährlich über 35.000 Patienten stationär betreut über 120.000 ambulante Behandlungen durchgeführt. In den 17 Fachabteilungen arbeiten rund 2.300 Mitarbeiter. Als größtes Lehrkrankenhaus bilden die Kliniken Maria Hilf jährlich viele Medizinstudenten für die Universität Aachen (RWTH) aus.

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