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Familiale Pflege

Fürsorglich begleiten

Beratung & Anleitung für pflegende Angehörige – sicher zu Hause unterstützen

Kostenlose Beratung und praktische Anleitung – unabhängig von der Krankenkasse.

Wir bereiten Sie schon während des Krankenhausaufenthalts auf die häusliche Pflege vor.

Auf Wunsch unterstützen wir auch im häuslichen Umfeld – individuell und bedarfsorientiert.

Kontakt

Gertrude Esser
Gertrude Esser

Pflegefachkraft, Pflegetrainerin

Sandra Rose
Sandra Rose

Pflegefachkraft, Pflegetrainerin

Montag bis Freitag 08.00 – 14.00 Uhr

Termine vergeben wir nach Vereinbarung. Rufen Sie uns gerne an.

Sollten wir während einer Beratung/Anleitung nicht erreichbar sein, können Sie eine gerne Nachricht hinterlassen – wir melden uns zeitnah zurück.

Kliniken Maria Hilf GmbH
Familiale Pflege
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Wir geben Orientierung – mit praktischer Anleitung, Schritt für Schritt.

Gertrude Esser & Sandra Rose
Pflegefachkräfte, Pflegetrainerinnen

Impressionen aus der Familialen Pflege

Leistungsspektrum

Wobei unsere Pflegetrainerinnen Sie konkret unterstützt

Hier finden Sie die Themen, die in der Pflege zu Hause am häufigsten Fragen auslösen – und zu denen wir Sie beraten und praktisch anleiten.

Sie müssen nicht alles auf einmal können: Wir greifen genau das auf, was in Ihrer Situation gerade wichtig ist.

Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam: Was braucht die pflegebedürftige Person – und was können Angehörige im Alltag leisten, ohne sich zu überfordern? Dazu besprechen wir die häusliche Ausgangslage (z. B. Wege in der Wohnung, Bad-Situation, vorhandene Unterstützung im Umfeld, ggf. Pflegedienst)

Aus diesen Informationen entsteht ein klares Zielbild: Welche Handgriffe sollten Sie sicher beherrschen, welche Hilfsmittel sind sinnvoll, und wo braucht es zusätzliche Hilfe.

Pflege zu Hause gelingt am besten, wenn alle Informationen zusammenlaufen. Deshalb stimmen wir uns – passend zur Situation – mit dem Sozialdienst sowie mit behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal ab.

Gemeinsam mit Ergo- und Physiotherapie klären wir z. B.: Welche Bewegungen sind (wieder) möglich? Wo braucht es Unterstützung? Welche erreichbaren Ziele stärken Selbstständigkeit? Und was muss organisatorisch vor der Entlassung vorbereitet werden (z. B. Hilfsmittel, Unterstützung durch Dritte)?

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Körperpflege in der häuslichen Versorgung praktisch funktionieren kann – auch wenn die Mobilität eingeschränkt ist. Das reicht von der Vorbereitung (Was brauche ich griffbereit?) bis zur Durchführung (z. B. Teilwaschung am Waschbecken oder im Bett, Hautpflege, Intimpflege).

Dabei geht es nicht um „perfekt“, sondern um alltagstaugliche Abläufe: Wie kann die pflegebedürftige Person mithelfen? Wie schützen Sie die Haut? Wie vermeiden Sie unnötige Kraftanstrengung?

Wenn Essen und Trinken schwerfallen, entstehen schnell Unsicherheiten. Wir besprechen, wie Sie unterstützen können, ohne zu überfordern: zum Beispiel mit einer passenden Sitzposition, kleinen Portionen, geeigneten Trinkhilfen und Pausen.

Auch typische Fragen klären wir gemeinsam: Woran erkenne ich, dass etwas nicht gut klappt? Wann sollte ich ärztliche Rücksprache halten?

Dieses Thema ist für viele Angehörige unangenehm – und gleichzeitig sehr häufig. Wir sprechen über alltagstaugliche Lösungen und zeigen Handgriffe, die Sicherheit geben: zum Beispiel Wechsel von Inkontinenzmaterial, hautschonende Reinigung, Hygiene im Alltag sowie ein sinnvoller Ablauf für Tag und Nacht.

Dabei geht es auch darum, welche Maßnahmen entlasten – und wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist.

Wir üben mit Ihnen Transfers so, dass sie für beide Seiten sicherer werden: zum Beispiel Aufrichten im Bett, Drehtechniken, Transfer vom Bett in den Stuhl oder Rollstuhl sowie sicheres Aufstehen und Hinsetzen. Dabei achten wir auf rückenschonende Abläufe und darauf, was die pflegebedürftige Person selbst beitragen kann.

Die Anleitung erfolgt nach dem kinaesthetischen Konzept: Wir nutzen vorhandene Bewegungsmöglichkeiten und zeigen, wie Sie mit weniger Kraftaufwand sicher unterstützen.

Hilfsmittel helfen nur, wenn sie richtig genutzt werden. Wir beraten und zeigen praktisch, wie Rollator oder Rollstuhl im Alltag sicher eingesetzt werden – zum Beispiel beim Aufstehen, Bremsen, Umsetzen oder bei Schwellen und engen Stellen in der Wohnung.

Gemeinsam schauen wir außerdem, was in Ihrer Wohnsituation wirklich sinnvoll ist.

Wenn Menschen weniger mobil sind, steigt das Risiko für Komplikationen. Wir zeigen Ihnen alltagstaugliche Maßnahmen, mit denen Sie vorbeugen können – zum Beispiel gegen Wundliegen (Dekubitus), Thrombosen oder Atemwegsinfekte/Lungenentzündung.

Dazu gehören praktische Hinweise zu Lagerung und Positionswechseln, zum Bewegungsanregen im Rahmen des Möglichen sowie zu sinnvollen Routinen, die sich gut in den Tagesablauf integrieren lassen.

Wenn Sondenernährung Teil der Versorgung ist, braucht es klare Abläufe. Wir erklären und üben die Handhabung so, dass Sie sich in der häuslichen Situation sicherer fühlen – inklusive typischer „Was mache ich, wenn …?“-Fragen.

Wichtig ist: Sie sollen nicht allein ausprobieren müssen, sondern verständlich angeleitet werden.

Wir informieren über das Krankheitsbild und geben konkrete Alltagshilfen: Kommunikation in schwierigen Momenten, Orientierung durch eine passende Umgebung, Beschäftigung und Integration im Tagesablauf sowie Biografiearbeit.

Ebenso wichtig sind Strategien zur eigenen Entlastung – damit Angehörige langfristig handlungsfähig bleiben.

Manches lässt sich am besten dort klären, wo es später stattfinden soll: zu Hause.

Wenn es hilfreich ist, bieten wir individuelle, kostenlose Beratung und praktische Anleitung im häuslichen Umfeld an – am Bedarf orientiert.

Wer kann unsere Beratung & Anleitung nutzen?

Unser Angebot richtet sich an pflegende Angehörige, die die häusliche Pflege eines Familienmitglieds übernommen haben – oder gerade überlegen, ob und wie das zu Hause gelingen kann.

Auch Personen aus dem sozialen Umfeld wie Freunde oder Nachbarn sind angesprochen, wenn sie bei der Versorgung unterstützen. Ebenso willkommen sind alle, die sich grundsätzlich für Pflege interessieren und praktische Hilfe suchen.

Wie laufen die Beratung und Anleitung ab?

Nach einer Terminvereinbarung starten wir mit einem Erstgespräch: Wir erfassen die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person und klären gemeinsam, was Angehörige leisten können und welche Unterstützung vor Ort sinnvoll ist.

Da viele Angehörige in einer aktuellen Pflegesituation sehr belastet und gleichzeitig gefordert sind, bieten wir auch situationsentlastende Gespräche an. Wir nehmen uns Zeit und haben ein offenes Ohr für Sie.

Im Anschluss folgt eine individuelle Beratung und praktische Anleitung – als Pflegetraining am Krankenbett, damit Sie Handgriffe wirklich anwenden können (z. B. Schrittfolgen, sichere Abläufe, typische „Was mache ich, wenn …?“-Situationen).

Ziel ist, dass der Übergang in die häusliche Pflege gut vorbereitet gelingt. Je nach Situation findet die Anleitung im Krankenhaus statt und kann – wenn es hilfreich ist – auch im häuslichen Umfeld erfolgen.

Kooperationspartner: AOK Rheinland/Hamburg

Die individuellen Pflegekurse sind ein Angebot der Kliniken Maria Hilf in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg.

Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung

Unsere Beratung und Anleitung richtet sich an Menschen, die sich für die häusliche Pflege eines Familienmitgliedes entschieden haben – oder die gerade vor dieser Entscheidung stehen und Orientierung brauchen. Auch Angehörige des sozialen Netzwerkes (z. B. Freunde, Nachbarn) können das Angebot nutzen, wenn sie bei der Pflege unterstützen. Darüber hinaus sind sämtliche an der Pflege interessierten Personen angesprochen, die praktische Fragen klären möchten.

Wichtig im Kontext Krankenhaus: Das Angebot ist besonders dann hilfreich, wenn im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt abzusehen ist, dass zu Hause Pflege oder Unterstützung nötig wird.

Die Beratung und Anleitung ist für Sie kostenlos.

Die individuellen Pflegekurse sind ein Angebot der Kliniken Maria Hilf in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg – und können unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit genutzt werden.

Wenn Sie möchten, vereinbaren wir einen Termin und klären gemeinsam, welche Themen für Ihre häusliche Pflegesituation wichtig sind – inklusive praktischer Anleitung, damit Sie sich im Alltag sicherer fühlen.

Nach der Kontaktaufnahme vereinbaren wir einen Termin und starten mit einem persönlichen Erstgespräch. Darin klären wir gemeinsam, welche Situation Sie zu Hause erwartet und welche Fragen für Sie gerade am dringendsten sind.

Anschließend folgen eine individuelle Beratung und praktische Anleitung – sehr konkret und alltagsnah: Wir zeigen Handgriffe, besprechen typische Abläufe und üben, was in Ihrer Situation wirklich gebraucht wird. Das kann im Trainingsraum oder direkt am Krankenbett stattfinden.

Typische Themen sind z. B. Körperpflege, Mobilisation/Transfers, Hilfsmittel (Rollator/Rollstuhl), Vorbeugung von Komplikationen (z. B. Wundliegen/Thrombose/Lungenentzündung) oder der Umgang mit Sondenernährung.

Sie können sich telefonisch oder per E-Mail bei uns melden.

Dann vereinbaren wir zeitnah einen Termin. Im persönlichen Erstgespräch erfassen wir Ihren Bedarf und besprechen, welche Unterstützung zu Hause realistisch ist. Danach folgt die praktische Anleitung – Schritt für Schritt und in einem Tempo, das zu Ihnen passt.

Wenn es sinnvoll ist, kann die Beratung/Anleitung zusätzlich im häuslichen Umfeld stattfinden.

Sollten wir während einer Beratung/Anleitung nicht erreichbar sein, können Sie eine Nachricht hinterlassen – wir melden uns zeitnah zurück.

Bei den Kliniken Maria Hilf bedeutet dies vor allem: Orientierung geben und praktisch anleiten, damit Angehörige die Pflege zu Hause sicherer bewältigen können – besonders rund um den Übergang aus dem Krankenhaus in den Alltag.

Dazu gehört, dass wir Ihre Fragen sammeln, Prioritäten setzen („Was ist jetzt zuerst wichtig?“) und konkrete Vorgehensweisen vermitteln. Die Inhalte reichen – je nach Bedarf – von Grundthemen der Pflege (z. B. Körperpflege, Essen/Trinken, Ausscheidungen) bis zu speziellen Situationen wie Demenz im Alltag oder Sondenernährung.

Die individuellen Pflegekurse sind ein Angebot der Kliniken Maria Hilf in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg.

Das hängt davon ab, welche Fragen Sie mitbringen und ob praktische Abläufe geübt werden sollen. Häufig reicht ein Termin, um Orientierung zu gewinnen und die wichtigsten Handgriffe zu verstehen – manchmal sind mehrere Schritte sinnvoll, etwa wenn verschiedene Themen (z. B. Mobilisation und Hilfsmittel) geübt werden sollen.

Wir vereinbaren die Termine bedarfsorientiert. Ziel ist nicht „möglichst viel“, sondern genau das, was Sie für Ihre häusliche Situation wirklich brauchen.

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