Modernste Gefäßchirurgie in Mönchengladbach – Ihr Weg zu exakter Medizin und zukunftsweisender Chirurgie
Behandlung des gesamten Gefäßsystems – von Kopf bis Fuß.
Kombination aus modernster Diagnostik, offenen Operationen und minimal-invasiven Eingriffen.
Effiziente Diagnostik und Therapie durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Radiologie, Nephrologie, Neurologie und Kardiologie.
Versorgung im Gefäßzentrum für stationäre und ambulante Patienten.
Kontakt
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Sprechzeiten
Montag:
08.00 - 12.30 Uhr
13.00 - 16.30 Uhr
Dienstag:
08.00 - 12.30 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch:
08.00 - 12.30 Uhr
13.00 - 15.30 Uhr
Donnerstag:
08.00 - 12.30 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
Freitag
08.00 - 12.00 Uhr
Adresse
MVZ Gefäßchirurgie
Kliniken Maria Hilf GmbH
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach
Gebäude A, Erdgeschoss
Für Notfälle, für Patienten mit einer Einweisung zur stationären Behandlung und für Wahlleistungspatienten.
Bitte kontaktieren Sie uns zur Terminvereinbarung – wir helfen Ihnen gerne weiter.
Sprechzeiten
Montag – Donnerstag
von 08:00 – 15:30 Uhr
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr
Montags bis Freitags:
07.00 Uhr – 15.30 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte an das Zentrum für klinische Akut- und Notfallmedizin:
Terminabsprachen für ambulante Untersuchungstermine für Wahlleistungspatienten.
Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie
Kliniken Maria Hilf GmbH
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach
Gebäude M, Erdgeschoss
Wir bündeln unsere Kompetenzen, um jeden Patienten individuell zu betrachten, sowie ganzheitlich zu verstehen und dann die maßgeschneiderte Therapie auszuwählen.
Drei Fragen an den Chefarzt
Gefäßmedizin ist ein komplexes Thema, denn die Gefäße haben in unserem gesamten Organismus wesentliche Funktionen, ob Schlagadern, Venen oder Lymphgefäße.
Wenn Menschen mit einem Gefäßthema zu uns kommen ist es wichtig, dass wir sehr genau diagnostizieren und umfassend analysieren, den Kontext und Lebensstil verstehen und mit einbeziehen, um dann die für den Patienten am besten passende Lösung zu realisieren.
Das kann eine minimal-invasiven Kathetertherapie sein, das kann ein chirurgischer Eingriff sein, das kann auch eine medikamentöse Therapie sein. Hier bin ich in der Fachgesellschaft und Kommission für konservative Gefäßtherapie persönlich sehr nah an den jüngsten Entwicklungen dran: die Möglichkeiten sind in diesem sich technologisch rasch entwickelnden Fach immer weiter auf dem Vormarsch.
Entscheidend für die Therapie ist immer, was medizinisch für diesen Patienten in der gegebenen Gefäßerkrankung am sinnvollsten ist – und das vermitteln wir den Patienten auch sehr genau. Wir wählen die Therapie, die schnell hilft, so wenig wie möglich belastet und nachhaltig wirkt. Und wir schauen, wie der Patient mit der bestmöglichen medikamentösen Therapie im Sinne der Prävention vor einem Wiederkehren bzw. Vorschreiten der Erkrankung geschützt werden kann.
Transparenz in der Aufklärung und eine klare Planung vom ersten Gespräch bis zur Entlassung sind ganz wesentlich dabei.
Gefäßmedizin funktioniert im Verbund. Bei uns arbeiten Angiologie – also die internistische Gefäßspezialisierung – und die Gefäßchirurgie unter einem Dach: täglich, am selben Tisch, eng verbunden mit den Teams aus der Radiologie, Kardiologie und Nephrologie. In einem sehr harmonischen Miteinander, weil es komplett organisch zusammengewachsen ist. Das verkürzt Wege, ermöglicht schnelle Abstimmungen und sorgt für einen guten Informationsfluss. Und so kann die chirurgische und internistische Gefäß-Kompetenz Hand-in-Hand am Patienten zur Anwendung kommen.
Die Patienten kommen häufig über unser ambulantes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in die Diagnostik. Wir prüfen dann gemeinsam die Befunde, legen das Vorgehen fest und behandeln – offen, endovaskulär, hybrid oder medikamentös.
Dieses Miteinander ist keine Kür, sondern Kern unseres Selbstverständnisses: ein Team, eine Tür, alle Optionen. Wir arbeiten gerade daran, in naher Zukunft eine interdisziplinäre Sprechstunde anzubieten, in der der Patient unmittelbar zwei Sichtweisen auf seine Situation von uns bekommt. Wir wissen, dass auch die zuweisenden Ärzte das sehr schätzen.
Technik ist kein Selbstzweck, sondern erweitert unseren Handlungsspielraum. Shockwave, Jet Stream und Rotatex sind spezialisierte Technologien, die wir hier alle einsetzen.
Mit unserem hochmodernen Hybrid-OP stehen uns besondere Möglichkeiten zur Verfügung – wir kombinieren hier hochauflösende Bildgebung mit operativer Präzision: Stents, Ballondilatationen oder Gefäßrekonstruktionen lassen sich in Echtzeit steuern. Wenn nötig, wechseln wir ohne Zeitverlust zwischen offener Gefäßchirurgie und Gefäß-Intervention, wie es die Situation erfordert.
So werden Eingriffe planbarer und sicherer – mit dem Ziel, dass Patienten schneller wieder auf die Beine kommen. Wir besitzen das höchste Zertifikat als interdisziplinäres Gefäßzentrum aller gefäßmedizinischen Fachgesellschaften (DGG, DGA und DRG). Dies ist der Erfolg von höchster Qualitätssicherung, stetiger Innovation und Fürsorge für den Patienten.
Überdies sind wir eins von 25 in Deutschland zertifizierten Shunt-Referenzzentren, um dauerhafte Zugänge für die Blutwäsche zu legen und befinden uns damals sozusagen in der Champions League der Gefäßmedizin. Das erfordert eine hohe Expertise, da die Patienten zum Teil über 20 – 30 Jahre mit diesen Shunts leben.
Gefäßmedizin: Alles an einem Ort
Unser Konzept bietet Diagnostik, Therapie und Nachsorge aus einer Hand – effizient, interdisziplinär und ohne Umwege für unsere Patienten.
Unsere Patienten starten ihre Behandlung im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), wo die Diagnostik durch erfahrene Fachärzte erfolgt. Von der ersten Untersuchung bis zur Aufklärung begleiten wir Sie eng und bereiten alles für die nächsten Schritte vor.
Nach der Diagnostik im MVZ übernimmt unsere Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie die notwendigen Behandlungen. Ob interventionell oder chirurgisch, unser erfahrenes Team sorgt für eine schnelle und präzise Versorgung in einer hochmodernen Umgebung.
Nach der Operation kehren unsere Patienten zeitnah in das gewohnte Umfeld zurück. Die Weiterbehandlung und Nachsorge werden eng mit dem MVZ abgestimmt, um eine kontinuierliche Betreuung sicherzustellen.
Durch die zentrale Organisation von Diagnostik, Therapie und Nachsorge profitieren unsere Patienten von kurzen Wartezeiten und optimierten Prozessen. Interdisziplinäre Fallbesprechungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Angiologie und Gefäßchirurgie sorgen für schnelle Entscheidungen und eine individuell abgestimmte Behandlung.
Ihr Facharzt-Team für moderne Gefäßchirurgie – Kompetenz aus Mönchengladbach
Unser interdisziplinäres Team aus Gefäßchirurgen, Angiologen und weiteren Spezialisten bietet Ihnen modernste Behandlungsverfahren und umfassende Betreuung – von der ambulanten Versorgung im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) bis zur stationären Therapie.
Zertifiziertes und anerkanntes Shunt-Referenzzentrum
Unsere Klinik ist als anerkanntes Shunt-Referenzzentrum zertifiziert.
Diese Auszeichnung bestätigt unsere führende Expertise in Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen sowie unsere exzellenten Behandlungsstandards für Dialysepatienten.
Impressionen aus der Gefäßchirurgie & Angiologie
Fortschrittliche Verfahren in der Gefäßchirurgie – Medizin und Chirurgie im Einklang
Unsere Klinik bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.
Von präzisen Bildgebungsverfahren bis zu modernen Hybridoperationen behandeln wir Erkrankungen der Aorta, Arterien und Venen auf höchstem Niveau.
Unser Fokus liegt auf einer schnellen und präzisen Behandlung, damit unsere Patienten so bald wie möglich wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Die Nachsorge wird eng mit dem medizinischen Versorgungszentrum abgestimmt.
Aktuelle Stellenangebote
Praktisches Jahr mit Perspektive
Wir freuen uns, wenn Sie im Rahmen des chirurgischen Tertials auch in unserer Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie ausgebildet werden.
Sie erwartet ein breites Spektrum der Gefäßmedizin. In unserer allmorgendlichen Indikationsbesprechung lernen Sie die verschiedenen Gefäßerkrankungen und deren Therapiemöglichkeiten kennen, während Sie in unserer Gefäßambulanz die Duplexuntersuchung erlernen und auf unserer Gefäßstation Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern betreuen.
Im Operationssaal erwartet Sie modernste OP-Technik, darunter ein Hybrid-OP, und ein erfahrungsreiches Team.
Von Anfang an werden Sie in die Indikationsstellung und Therapien eingebunden und profitieren vom intensiven Austausch mit anderen Fachbereichen.
Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung
Stenosierende Gefäßerkrankungen
Die Gefäßchirurgie umfasst die Behandlung von Gefäßengen und -verschlüssen von Kopf bis Fuß:
- der Halsschlagader
- der Armarterien
- der Hauptschlagader (Aorta)
- der Becken- und Beinarterien
- der Nieren- und Eingeweidearterien
Hierbei kommen entweder interventionelle Katheterverfahren zur Anwendung oder falls die Erkrankung schon zu weit fortgeschritten ist, große, offene Operationen (Ausschälung und Säubern der erkrankten Gefäßwand oder Umgehungsoperationen (Bypass) mit körpereigener Vene oder Kunststoffprothese.
Gefäßerweiterungen
Darüber hinaus werden auch Gefäss-erweiterungen (Aneurysma) behandelt,
am häufigsten:
- ein Aneurysma der Aorta und der Beckenarterien.
Ports bei Tumorerkrankungen
Im Falle einer Tumorerkrankung werden in der Gefäßchirurgie dauerhafte Zugänge (Port) angelegt um die systemische Chemotherapie zu ermöglichen.
Dialysezugänge
Ein weiteres Tätigkeitsfeld von Gefäßchirurgen ist die Anlage von Gefäßzugängen bei chronischem Nierenversagen, die die Blutwäsche (Dialyse) zur Entgiftung des Körpers ermöglichen. Hierbei werden native arteriovenöse Fisteln oder Prothesenshunts oder dauerhafte Dialysekatheter angelegt.
Varikosis, Thrombose
Thrombosen (Gerinnsel in den tiefen Venen) gehören wie die konservative und operative Behandlung von Varizen („Krampfadern“) zum Aufgabensprektrum eines Gefäßchirurgen.
Hier muss man zwischen einem akuten und einem chronischen Verschluss unterscheiden.
Beim akuten Verschluss sind typische Anzeichen: starke peitschenhiebartige Schmerzen im betroffenen Arm oder Bein, blasse oder bläulich gefärbte Haut an den betroffenen Gliedmaßen oder kein tastbarer Puls des betroffenen Körperteils.
Beim chronischen Gefäßverschluss z. B. im Bereich der Beine entsteht zunächst die „Schaufensterkrankheit“. Die Patienten haben eine eingeschränkte Gehstrecke und müssen oft nach wenigen Metern wegen eines muskelkaterähnlichen Schmerzes stehen bleiben.
In fortgeschrittenen Fällen klagen die Patienten über einen Ruheschmerz. Sie können nachts wegen der Schmerzen im Fuß oder Bein nicht mehr schlafen. Reicht die Durchblutung überhaupt nicht mehr aus, um das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, sterben Zehen ab oder es entwickeln sich schmerzhafte Geschwüre am Fuß und Unterschenkel, die zur Infektion neigen.
Zu den am häufigsten vorkommenden Gefässerkrankungen zählen das Aneurysma, die Carotisstenose (Verengung der Halsschlagader, die Krampfadern (Varizen) und die Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sowie die Thrombose.
Das Aneurysma ist eine Arterienerweiterung (Dilatation).
Ist ein gewisser Durchmesser des Gefäßes überschritten spricht man von einem Aneurysma. Es handelt sich um eine krankhafte Erweiterung eines Blutgefäßes, das grundsätzlich in jedem Gefäß entstehen kann.
Am häufigsten entstehen Aneurysmen im Bereich der Hauptschlagader (Aorta) und der Beckenarterien aber auch in den Kniekehlenarterien.
Genauso wie ein Luftballon irgendwann platzt, wenn man ihn weit genug aufbläst, neigt auch ein Aortenaneurysma zum Platzen (Ruptur). Das ist dann wegen des erheblichen Blutverlustes eine lebensgefährliche Situation.
Deshalb sollte ein Aortenaneurysma rechtzeitig entweder endovaskulär durch ein Katheterverfahren oder durch eine offene Operation ausgeschaltet werden, bevor der Notfall eintritt.