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Lungenkrebsscreening: Neue Chance zur Früherkennung von Lungenkrebs für starke Raucher

Für starke Raucherinnen und Raucher gibt es nun eine neue Möglichkeit der Früherkennung: Das Lungenkrebsscreening startet für eine klar definierte Risikogruppe als Kassenleistung. Die Kliniken Maria Hilf haben die interdisziplinäre Zusammenarbeit dafür bereits gezielt vorbereitet.

Dass wir ein durch die Krankenkassen unterstütztes Lungenkrebsscreening anbieten können, ist ein wichtiger Schritt für die Versorgung von Menschen mit erhöhtem Risiko

Dr. Katrin Welcker, Chefärztin der Thoraxchirurgie im Lungenzentrum der Kliniken Maria Hilf

Warum Früherkennung bei Lungenkrebs so wichtig ist

Lungenkrebs verursacht in frühen Stadien oft keine oder nur unspezifische Beschwerden. Deshalb wird die Erkrankung häufig erst dann entdeckt, wenn sie bereits weiter fortgeschritten ist. Die Früherkennung kann helfen, auffällige Veränderungen früher sichtbar zu machen und schneller einzuordnen.

Eine frühe Diagnose ist keine Garantie, kann aber die Ausgangslage für weitere Untersuchungen und Behandlungen verbessern.

Für wen das Lungenkrebsscreening gedacht ist

Das Screening richtet sich an aktive oder ehemalige starke Raucherinnen und Raucher mit erhöhtem Risiko. Entscheidend sind vor allem Alter, Dauer und Umfang des Tabakkonsums sowie – bei ehemaligen Rauchern – der Zeitraum seit dem Rauchstopp.

Wer wissen möchte, ob die Voraussetzungen im eigenen Fall erfüllt sind, findet auf der Seite zum Lungenkrebsscreening weitere Informationen zu Zielgruppe, Ablauf und häufigen Fragen.

So begleiten die Kliniken Maria Hilf das Thema

In den Kliniken Maria Hilf ist das Lungenkrebsscreening als abgestimmter Prozess gedacht. Im ersten Schritt erfolgt die bildgebende Untersuchung in der Regel über den niedergelassenen Radiologen. Wenn dabei auffällige Befunde festgestellt werden, beginnt im zweiten Schritt die weitere klinische Einordnung und Abklärung im Lungenzentrum.

Klinik für Radiologie & Neuroradiologie

Die Klinik für Radiologie & Neuroradiologie ist vor allem dann eingebunden, wenn bei auffälligen Befunden eine radiologische Zweitbefundung erforderlich wird oder eine weiterführende Bildgebung notwendig ist.

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Lungenzentrum

Das Lungenzentrum übernimmt in dieser Phase vor allem die klinische Einordnung auffälliger Befunde, die weitere Abklärung und – wenn nötig – die Einleitung der nächsten therapeutischen Schritte.

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Lungenkrebszentrum

Mit dem Lungenkrebszentrum stehen darüber hinaus zertifizierte Strukturen zur Verfügung, wenn sich aus einem auffälligen Befund eine weiterführende Abklärung oder Behandlung ergibt.

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