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Lungenkrebsscreening

Früherkennung von Lungenkrebs für starke Raucher

Das Lungenkrebsscreening richtet sich an Menschen mit erhöhtem Risiko. Ziel ist es, auffällige Veränderungen in der Lunge früh zu erkennen und bei Bedarf schnell weiter abzuklären.

Das Wichtigste zum Lungenkrebs­screening auf einen Blick

  • für aktive oder ehemalige starke Raucherinnen und Raucher
  • zwischen 50 und 75 Jahren
  • mindestens 15 Packungsjahre
  • Rauchstopp nicht länger als zehn Jahre zurückliegend
  • jährliche Niedrigdosis-Computertomografie der Lunge mit sehr geringer Strahlenbelastung bei einem teilnehmenden niedergelassenen Radiologen
Das Wichtigste zum Lungenkrebsscreening

Teilnehmende radiologische Praxen & Zentren

Dr. Kraus und Dr. Buchbender
Radiologische Praxis Erkelenz
Am Schneller 13
41812 Erkelenz

Dr. Frank Steidle
Radiologie Nuklearmedizin Heinsberg
Facharzt für diagnostische Radiologie
Stiftsstraße 21
52525 Heinsberg

Dr. Liersch
Radiologikum Krefeld
Oberdießemer Straße 96
47805 Krefeld

Dr. Frieder Böcker
Albertuszentrum Mönchengladbach
Stellvertretender ärztlicher Leiter
Facharzt für Radiologie
Steinmetzstraße 45
41061 Mönchengladbach

Dr. Winkens
Radiologie im Centrum
Facharzt für diagnostische Radiologie
Rathenaustraße 6-8
41061 Mönchengladbach
anmeldungmg@radiologie-im-centrum.de

So läuft das Lungenkrebs­screening ab

Am Anfang steht ein ärztliches Vorgespräch beim Hausarzt, Internisten (z.B. Lungenfacharzt oder Kardiologe) oder Arbeitsmediziner. Wer keinen festen Hausarzt hat, kann sich gerne auch an uns wenden.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt die Überweisung zur Niedrigdosis-Computertomografie der Lunge. Hierbei wird nur eine sehr geringe und weitestgehend unbedenkliche Strahlendosis verwendet.

Die Aufnahmen werden zunächst durch den teilnehmenden niedergelassenen Radiologen beurteilt. Bei Auffälligkeiten werden die Aufnahmen durch erfahrene radiologische Fachärzte mit zusätzlicher Qualifikation am Lungenkrebszentrum der Kliniken Maria Hilf ein zweites Mal ausgewertet und beurteilt – die sogenannte Zweitbefundung.

Wenn ein Befund auffällig oder nicht eindeutig ist, kann die weitere radiologische und klinische Einordnung in den Kliniken Maria Hilf erfolgen.

Wie werden die Befunde eingeordnet?

Die radiologische Bewertung unterscheidet grundsätzlich zwischen drei möglichen Ergebnissen:

Unauffälliger Befund

Es zeigen sich keine Auffälligkeiten, die kurzfristig weiter abgeklärt werden müssen. In diesem Fall ist die nächste Untersuchung regulär nach zwölf Monaten möglich.

Kontroll­bedürftiger Befund

Es liegt ein Befund vor, der beobachtet werden sollte, ohne dass bereits ein konkreter Krankheitsverdacht besteht. Dann kann eine frühere Kontrolluntersuchung nach 3 bis 12 Monaten empfohlen werden.

Abklärungs­bedürftiger Befund

Es besteht ein konkreter Verdacht, der weiter untersucht werden sollte. In diesem Fall ist die klinische Abklärung im Lungenzentrum der Kliniken Maria Hilf möglich – selbstverständlich in enger Abstimmung mit Ihrem Hausarzt und Radiologen.

Ihre nächsten Schritte

Sie möchten wissen, ob die Früherkennung von Lungenkrebs für Sie infrage kommt?

Informieren Sie sich zu den Voraussetzungen und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Kontakt

Termine vergeben wir nach Vereinbarung. Rufen Sie uns gerne an.

Kontakt für Patienten

Spezialambulanzen

Lungenzentrum Rheinland

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Häufige Fragen zum Lungenkrebs­screening

Teilnehmen können aktive oder ehemalige starke Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren, wenn die festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind.

Für gesetzlich Versicherte, die die Voraussetzungen erfüllen, werden die Kosten für das Lungenkrebsscreening von der Krankenkasse übernommen.

Entscheidend sind nicht nur das aktuelle Rauchverhalten, sondern auch die Dauer und der Umfang des Tabakkonsums. Dafür werden unter anderem die sogenannten Packungsjahre berechnet.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. In der Regel kommt eine Teilnahme infrage, wenn der Rauchstopp weniger als zehn Jahre zurückliegt und auch die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Am Anfang steht in der Regel ein ärztliches Vorgespräch beim Hausarzt, Lungenfacharzt oder Arbeitsmediziner. Wer keinen festen Hausarzt hat, kann sich gerne auch an uns wenden. Dabei werden Alter, Rauchverhalten, Dauer des Tabakkonsums und ein möglicher Rauchstopp erfasst. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, folgt die Überweisung zur radiologischen Untersuchung.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Computertomographie mit niedriger Strahlendosis, die für die Früherkennung von Lungenkrebs eingesetzt wird.

Nein. Ein auffälliger Befund ist zunächst ein Hinweis, der weiter eingeordnet werden muss – in der Mehrzahl der Fälle ist dieser Befund kein Lungenkrebs.

Bei unauffälligem Befund ist die nächste Untersuchung in der Regel nach zwölf Monaten möglich. Bei kontrollbedürftigen Befunden kann eine frühere Kontrolle empfohlen werden.

Nein. Das Screening ist eine Maßnahme zur Früherkennung. Ein Rauchstopp bleibt der wichtigste Schritt, um das persönliche Risiko zu senken. Es ist nie zu spät Aufzuhören!

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