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Neue Klinik für Geriatrie: Entscheidend ist, was noch geht

Chefarzt Dr. Jörg Konrad Mellies bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Altersmedizin mit. Sein Ansatz: vorhandene Fähigkeiten früh erkennen und gezielt fördern.

Mehr als die akute Erkrankung im Blick

Mit der neuen Klinik für Geriatrie erweitern die Kliniken Maria Hilf ihr medizinisches Angebot für ältere Patientinnen und Patienten. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Jörg Konrad Mellies steht dabei nicht allein die Behandlung einer akuten Erkrankung im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist die Frage: Welche Fähigkeiten sind noch vorhanden – und wie können sie erhalten oder wieder gestärkt werden?

Denn gerade für ältere Menschen kann ein Krankenhausaufenthalt schnell weitreichende Folgen haben. Nach einem Sturz mit Fraktur, einem Schlaganfall oder einer akuten internistischen Erkrankung geht es deshalb nicht nur darum, die unmittelbare Ursache zu behandeln. Die geriatrische Behandlung setzt möglichst früh an und verbindet Akutmedizin und Rehabilitation von Beginn an.

Gute Geriatrie beginnt mit Respekt, Selbstbestimmung und dem Blick auf vorhandene Fähigkeiten.

Dr. Jörg Konrad Mellies

Vom Altenpfleger zum Chefarzt der Geriatrie

Die Altersmedizin begleitet Jörg Konrad Mellies bereits durch sein gesamtes Berufsleben. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger. Später studierte er Medizin, arbeitete unter anderem in der Neurologie und Gerontopsychiatrie und war am Aufbau einer Stroke Unit beteiligt. 2007 übernahm er erstmals die Leitung einer großen geriatrischen Klinik in Aachen, die er rund 16 Jahre führte. Zuletzt war er als Sektionsleiter Neurologie in Stolberg tätig.

Diese unterschiedlichen Perspektiven aus Pflege, Medizin, Neurologie und Rehabilitation prägen auch seine Vorstellung von moderner Geriatrie. „Oft haben ältere Menschen deutlich mehr Ressourcen und Fähigkeiten, als von außen erkennbar sind“, sagt Mellies.

Genau diese Fähigkeiten sollen möglichst früh erkannt und gefördert werden. Dabei arbeiten ärztlicher Dienst, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und Sozialdienst eng zusammen. Nicht jede ältere Patientin und jeder ältere Patient benötigt automatisch eine geriatrische Behandlung. Entscheidend ist vielmehr, ob eine akute Erkrankung die bisherige Selbstständigkeit besonders gefährdet und die geriatrische Behandlung realistisch etwas verbessern kann.

Die neue Klinik ist zunächst als internes stationäres Angebot für Patientinnen und Patienten gedacht, die bereits in den Kliniken Maria Hilf behandelt werden. Geeignete Patienten sollen möglichst früh gemeinsam mit den behandelnden Fachabteilungen erkannt und in die geriatrische Behandlung einbezogen werden.

Dr. Jörg Konrad Mellies persönlich

Auch außerhalb des Krankenhauses ist Dr. Mellies gerne in Bewegung. In seiner Freizeit fährt er viel Fahrrad – und das durchaus über längere Strecken und Landesgrenzen hinweg. Zu seinen besonderen Reisen zählt eine Umrundung des Annapurna-Massivs im Himalaya in Nepal.

Mehr über die Klinik für Geriatrie

Wie die geriatrische Behandlung bei den Kliniken Maria Hilf beginnt, welche Patienten davon profitieren können und welche Rolle Angehörige dabei spielen, erfahren Sie auf der Seite der Klinik für Geriatrie.

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