Schmerztherapie

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Multimodale Schmerztherapie

Schätzungen zufolge sind rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland von chronischen Schmerzen betroffen. Das Spektrum reicht von der Migräne und so genannten Cluster-Kopfschmerzen bis hin zu diabetesbedingten Polyneuropathien, Gürtelrose und Phantomschmerzen.

Um die Ursache für eine schmerzhafte Erkrankung des Nervensystems zu finden, sind nicht selten Verfahren der neurophysiologische Zusatzdiagnostik notwendig. Die Darstellung der Hirnströme per Elektroenzephalogramm (EEG) oder eine Messung der Leitungsfähigkeit der Nerven können Aufschluss über die Schmerzursache geben. Die Analyse der elektrischen Muskelaktivität (Elektromyographie) oder das Verfahren der „Evozierten Potenziale“, das die Weitergabe von Reizen an das Gehirn beleuchtet, lassen weitere Rückschlüsse auf die vorliegende Erkrankung zu.

Gemeinsam mit den Patienten Ziele setzen

Der multimodale Therapieansatz ermöglicht es auch von physiotherapeutischer Seite, eine Linderung der Schmerzen insbesondere am Bewegungsapparat zu erzielen. Die intensive Abstimmung unter den verschiedenen Fachrichtungen in einer wöchentlichen Therapiesitzung ist dabei unbedingt notwendig. Ohnehin behält das behandelnde Team die seelische Verfassung des Patienten sowie etwaige psychosoziale Aspekte der Erkrankung  im Auge. Bei der Entstehung des chronischen Schmerzes können psychische Faktoren eine gewichtige Rolle spielen. In den ersten Gesprächen mit der Neuropsychologin geht es um die Analyse der aktuellen Situation jedes einzelnen Patienten. Ein Teil davon ist die Selbstbeobachtung. Die Patienten sollen schildern, wann die Schmerzen stärker werden oder sich abschwächen, ob Stresssituationen eine Rolle spielen oder nicht. Dies mündet in die Frage, was der einzelne selber tun kann, um eine Besserung herbei zu führen. Die medikamentöse Therapie, Entspannungsverfahren, psychosoziale Gespräche und Angebote der Physiotherapie bilden das Gerüst für die meist stationäre, zweiwöchige Behandlungsphase.

Kommen Sie, Ihr Hausarzt oder Facharzt zu dem Schluss, dass eine Behandlung bei uns sinnvoll ist, so lassen Sie sich bitte einen Termin in unserer Schmerzambulanz (Sekretariat Prof. Dr. C.-A. Haensch, Tel. 02161-892-3001)  zum Erstgespräch geben. Mit der Vereinbarung eines Termins bekommen Sie einen Schmerzfragebogen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie zugeschickt. Beim Ersttermin erfolgt dann ein ausführliches Gespräch, eine gründliche körperliche Untersuchung sowie die Erstellung eines auf Sie abgestimmten Therapieplans. Bitte bringen Sie hierfür die notwendigen Befunde und den ausgefüllten Schmerzfragebogen mit. Wir möchten Sie von Anfang an aktiv in die Weiterbehandlung mit einbeziehen.

Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch

Chefarzt

Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch

Kontakt

 

Klinik für Neurologie

Krankenhaus St. Franziskus
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

02161 / 892-3001

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Der plötzliche unerwartete Tod bei Epilepsie (SUDEP):
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Priv.-Doz. Dr. med. R. Surges, Leiter der Sektion
Epileptologie, Klinik für Neurologie, Uniklinik RWTH Aachen

Diese Veranstaltung erhält 1 Zertifikats-Fortbildungspunkt

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Aktuelle Pharmakotherapie des Morbus Parkinson

Die Klinik für Neurologie lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Neurologische Fortbildungskolloquien 2018 herzlich ein zum Thema

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Referent: Prof. Dr. med. Lars Tönges, Bereichsleiter Parkinsonerkrankungen und Bewegungsstörungen Neurologische Klinik der Ruhr-Universität Bochum, St. Josef-Hospital

Konferenzraum 9, 17.00 - 19.00 Uhr

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Programmflyer>>