Wie läuft eine ethische Fallbesprechung ab?

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Wie läuft eine ethische Fallbesprechung ab?

Bei der ethischen Fallbesprechung handelt es sich um ein strukturiertes Gespräch der beteiligten Konfliktpartner. Es wird von einem Mitglied des Klinischen Ethikkomitees moderiert. Ein weiteres Mitglied führt ein Protokoll. Alle Beteiligten unterliegen der Schweigepflicht.

Eine ethische Fallbesprechung kann von Patienten, Angehörigen, Bevollmächtigten und gesetzlichen Betreuern sowie Mitarbeitern der Kliniken Maria Hilf angefordert werden.

In Abstimmung mit dem klinischen Ethikkomitee nehmen die Personen, die die unterschiedlichen Sichtweisen und Vorstellungen zur Behandlungsplanung vertreten, an der Fallbesprechung teil. Dies sind in der Regel die behandelnden Ärzte, das betreuende Pflegepersonal, Patienten oder Angehörige.

Zu Beginn werden alle relevanten medizinischen, pflegerischen, spirituellen und sozialen Aspekte dargelegt. Im zweiten Schritt wird die zentrale ethische Frage formuliert, die in der Beratung diskutiert werden soll. Alle Beteiligten äußern ihre Meinungen, Einsichten und Haltungen zu der konkreten Frage. Am Ende wird eine gemeinsame Empfehlung ausgesprochen. Unabhängig hiervon bleibt die Verantwortung für die medizinische Behandlung beim Arzt.

KontaktSie erreichen uns montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr unter folgender Rufnummer.

02161/892-4600
 02161/892-4602

ethikkomitee@mariahilf.de

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